Countdown zum Saison-Restart.

10. Juli 2020

Barcelona. Der Countdown für den Restart der FIM Superbike World Championship 2020 (WorldSBK) läuft. Nach einer mehrmonatigen Pause wird die Saison am ersten August-Wochenende in Jerez de la Frontera (ESP) fortgesetzt. In der Vorbereitung auf die kommenden Rennen hat das BMW Motorrad WorldSBK Team mit den Fahrern Tom Sykes (GBR) und Eugene Laverty (IRL) in dieser Woche an Testfahrten auf dem „Circuit de Catalunya“ bei Barcelona (ESP) teilgenommen.

Bei dem Test konnte das Team verschiedene Updates für die BMW S 1000 RR evaluieren, an denen während der Pause seit dem Saisonstart in Australien gearbeitet wurde. Im Feintuning ging es darum, die bestmögliche Basisabstimmung für die zweite Saisonrunde in Jerez de la Frontera zu finden.

Zudem konnte das Team den Test auch nutzen, um sich mit dem „Circuit de Catalunya“ vertraut zu machen und Daten über die Eigenheiten der Strecke zu sammeln. Denn der Kurs nördlich von Barcelona ist 2020 neu im WorldSBK-Kalender. Dort wird vom 18. bis 20. September die sechste Veranstaltung der Saison ausgetragen.

Nun können wir uns auf den Restart der WorldSBK-Saison in Jerez freuen.

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team

Stimmen nach dem Test auf dem „Circuit de Catalunya“.

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor:

„Nach der langen Pause seit Australien können wir es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren. Der Test in Barcelona hat uns in der Vorbereitung auf den Restart der Saison sehr weitergeholfen. Die Bedingungen waren so, wie wir sie auch für die kommenden Rennen in Spanien und Portugal erwarten. Es war auch großartig, sich mit dem ‚Circuit de Catalunya’ vertraut zu machen, auf dem wir im September zum ersten Mal Rennen fahren werden. Wir wissen nun ein bisschen mehr darüber, was uns dort erwarten wird. Jetzt freuen wir uns auf Jerez und darauf, wieder in den Wettbewerbsmodus zu schalten.“

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team:

„Wir hatten ein paar Dinge auf unserer Testliste, und sehr wichtig war es, die Strecke kennenzulernen, bevor wir hier später in der Saison Rennen fahren. Die Updates, die wir getestet haben, waren vor allem im Bereich der Elektronikstrategie. Ein großer weiterer Teil unserer Arbeit, auf den wir unseren Fokus gelegt haben, waren Rennsimulationen und der Reifenabbau in den späteren Rennphasen. Insgesamt bin ich mit der Testarbeit mit Tom und Eugene zufrieden. Es war sehr schwierig, die Rundenzeiten gesamthaft zu beurteilen. Denn morgens war es noch sehr kühl, und die meisten sind früh auf Zeitenjagd gegangen. Sobald die Temperaturen gestiegen sind, haben wir uns auf die Race-Runs konzentriert. Wir sind zufrieden, wir hatten einen guten Test in der Lausitz und hier in Barcelona. Nun können wir uns auf den Restart der WorldSBK-Saison in Jerez freuen.“

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Tom Sykes:

Tom Sykes

Tom Sykes:

„Ich fühle mich wirklich gut, denn wir hatten einen sehr produktiven Test in Deutschland und haben daran hier in Barcelona erfolgreich angeknüpft. Es ist klasse, hier zu sein, denn ich bin noch nie auf dieser Strecke gefahren. Das Layout des Kurses gefällt mir sehr gut. Wir hatten einen guten Testplan, haben uns mit der BMW S 1000 RR durch eine Menge von Testpunkten gearbeitet und dabei einige wichtige Informationen gesammelt. Es ist klar zu sehen, dass das gesamte BMW Motorrad WorldSBK Team während dieser schwierigen Phase hart gearbeitet hat, denn wir sind mit vielen Ideen im Gepäck hierhergereist. Das betrifft verschiedene Geometrie-Settings, Parameter für die Vorder- und Hinterradaufhängung, Chassisoptionen, und wir haben auch in Sachen Elektronikstrategie Fortschritte gemacht. Wir feilen noch an diesen Abstimmungen, wir brauchen nur noch ein wenig Zeit, um alles zusammenzubringen.“

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Eugene Laverty:

Eugene Laverty

Eugene Laverty:

„Dieser Test war mein bisher bester Einsatz auf dem Bike. Es war fantastisch, vor allem meine Rennsimulation in der letzten Session. Ich hatte bereits gestern einen Race-Run mit einer guten Pace, aber ich wusste, dass ich heute noch mehr geben kann. Und das habe ich bewiesen. Zu Beginn lagen die Rundenzeiten bei 1:43,300, und in Runde 18 sind wir immer noch Zeiten um die 1:43,900 gefahren. Das war unglaublich verglichen dazu, was viele andere über die Renndistanz gefahren sind. Heute Morgen hatte ich mit dem ‚X’-Reifen eine recht gute Pace, und dann habe ich auf den ‚Q’-Reifen gewechselt, hatte aber einen kleinen Sturz. Der war ähnlich wie der in Philipp Island, und das müssen wir uns jetzt genauer anschauen. Insgesamt bin ich mit dem Test happy, und ich freue mich darauf, in wenigen Wochen in Jerez auf die Strecke zu gehen.“

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