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BMW Motorrad Motorsport
News

Donington Park, Großbritannien, 28.09.2016, British Superbike Championship (BSB)

Wahrgewordener Titeltraum

BSB-Superstock-Champion Taylor Mackenzie im Interview

Der 18. September 2016 ist ein Tag, den Taylor Mackenzie so schnell nicht vergessen wird: An diesem Sonntag feierte er in Donington den vorzeitigen Titelgewinn in der Superstock-Klasse der British Superbike Championship (BSB STK). Dies war der bisher größte Erfolg in der Karriere des 23-jährigen Buildbase BMW Motorrad Piloten.

Mackenzie ist Spross einer schottischen Rennfahrerfamilie. Sein Vater Niall Mackenzie ist dreimaliger Britischer Superbike-Meister und fuhr in der Motorrad-Weltmeisterschaft sowie der Superbike-Weltmeisterschaft. Taylor begann seine Karriere im Red Bull MotoGP Rookies Cup, trat unter anderem in der British Supersport Championship an und bestritt eine Saison in der BSB-Superbike-Klasse, bevor er zur Saison 2016 zu Buildbase BMW Motorrad und in die Superstock-Klasse kam.

In der eng umkämpften Serie holte Mackenzie mit seiner BMW S 1000 RR in dieser Saison bisher sechs Siege. Er hat nun einen Vorsprung von 32 Punkten auf den Zweitplatzierten Ian Hutchinson (Tyco BMW). Die BMW S 1000 RR ist in dieser Saison in der BSB STK das dominierende Motorrad. In den elf bisher gefahrenen Rennen ging der Sieg neunmal an einen BMW Motorrad Motorsport Racer. Mackenzie stieg sechsmal auf die oberste Stufe des Podiums, Hutchinson gewann zweimal und Joshua Elliott (Tyco BMW) einmal. Zudem machten die BMW Piloten die Podiumsplatzierungen meistens unter sich aus, und holten unter anderem zwei Fünffachsiege sowie zwei Dreifachsiege für die RR.

Im Interview spricht Mackenzie über seinen Titelgewinn, den Kick, den ihm das Motorrad-Racing gibt und über die RR, sein „absolutes Lieblings-Motorrad“.

„Das ist ein sehr stolzer Moment für mich“

Frage: „Taylor, herzlichen Glückwunsch zum Titelgewinn. Was bedeutet es dir, Champion der Superstock-Klasse der BSB zu sein?“

Taylor Mackenzie: „Das ist ein sehr stolzer Moment für mich. Rennfahren spielt im Leben unserer Familie eine große Rolle und wir arbeiten als Familie sehr hart, um so erfolgreich zu sein wie möglich. Wenn dann der Traum, für den alle zusammen das ganze Jahr gearbeitet haben, letztlich Wirklichkeit wird, ist es ein unglaubliches Gefühl.“

Frage: „Wie hast du den Titel gefeiert?“

Mackenzie: „Der Donington Park ist nur zehn Minuten von meinem Zuhause entfernt, deshalb waren alle meine alten Freunde aus der Schule und meine Familie da, um mit mir zu feiern. Es war schön, mit allen zusammen nach Hause zu gehen und ein Bierchen zu trinken - oder zwei!“

Frage: „Du hast bislang in dieser Saison sechs Siege geholt und bereits vorzeitig den Titelgewinn gefeiert. Was ist dein Erfolgsgeheimnis? Schließlich ist es eine extrem hart umkämpfte Serie …“

Mackenzie: „Es war ein sehr schwieriges Jahr. Ich habe mich selbst so gut es ging vorbereitet, und auch mein Team hat in dieser Saison einen großartigen Job bei der Vorbereitung meiner Maschine gemacht. Wir haben in diesem Jahr viel getestet, trainiert und sind Rennen gefahren, und das alles scheint sich ausgezahlt zu haben.“

Frage: „Dein Vater Niall war auch ein erfolgreicher Motorrad-Pilot und hat Titel gewonnen. Du kommst also aus einer Rennsport-Familie – war es da schon immer klar, dass du auch eine Racing-Karriere starten würdest?“

Mackenzie: „So klar war das eigentlich nicht. Als ich noch sehr jung war, hatte ich nicht so viel Interesse am Rennsport. Ich bin immer schon Motorräder gefahren, aber erst, als ich 14 Jahre alt war, habe ich begonnen, Rennen zu fahren. Aber dann gab es kein Zurück mehr und seitdem bestimmt es mein Leben.“

Frage: „Was macht Rennfahren so attraktiv und aufregend für dich?“

Mackenzie: „Es bestimmt mein ganzes Leben, aber ich liebe es. Es gibt mir einen Grund, morgens aufzustehen. Egal ob beim Training im Kraftraum oder beim Fahren auf der Rennstrecke – jeder einzelne Tag ist für mich aufregend. Ich glaube nicht, dass ich den gleichen Kick bei irgendeiner anderen Arbeit haben würde.“

„Mein absolutes Lieblingsmotorrad“

Frage: „Es ist deine erste Saison auf der BMW S 1000 RR. Wie gefällt dir das Motorrad?“

Mackenzie: „Es ist mit Abstand mein absolutes Lieblingsmotorrad. Von der ersten Runde an, die ich damit gefahren bin, habe ich exakt das gefühlt, was ich brauche. Das Erste, was ich gespürt habe, war die Power. Die Maschine ist sehr schnell, aber auch sehr wendig und leicht zu fahren. Deshalb ist sie so gut für Rennen auf britischen Rennstrecken.“

Frage: „Sind diese positiven Eigenschaften des Motorrades der Grund dafür, dass die RR in der BSB Superstock so dominierend ist?“

Mackenzie: „Auf jeden Fall. Ich glaube, als alle gesehen haben, wie wir die ersten Rennen dominiert haben, wollte jeder eine kaufen.“

Frage: „Wie wichtig ist die Erfahrung Deines Teams Buildbase BMW Motorrad / Hawk Racing und die Unterstützung durch den HP Race Support?“

Mackenzie: „Das ist sehr wichtig. Wir mussten in diesem Jahr nie experimentieren, das Team wusste schon vorher auf jeder Strecke, auf der wir gefahren sind, welche Richtung wir in Sachen Getriebe- und Fahrwerksabstimmung einschlagen müssen. Das macht es sehr leicht, von Beginn an schnell zu sein. Das HP Race Support Package war auch sehr gut und hat uns definitiv geholfen.“

Frage: „Was war dein bislang schönster Moment mit der BMW S 1000 RR?“

Mackenzie: „Das erste Rennen der Saison zu gewinnen, war großartig, denn es war mein erster Sieg nach fünf Jahren. Über die Ziellinie zu fahren und den Meistertitel zu gewinnen, war auch ein ganz spezieller Moment für mich, denn es war meine erste britische Meisterschaft.“

Frage: „Du gehörst auch zu den bestplatzierten Fahrern in der BMW Motorrad Race Trophy – und hast dir den Meisterschaftsbonus als Fahrer und für das Team gesichert. Wie gefällt dir das Konzept dieses speziellen BMW Wettbewerbs?"

Mackenzie: „Die BMW Motorrad Race Trophy ist unglaublich für alle Fahrer. Es ist sehr großzügig von BMW, die Fahrer und Teams so toll zu unterstützen, und ich bin sehr dankbar dafür.“

Große Stärke: die Starts

Frage: „Was sind deine größten Stärken als Fahrer? Und was ist deine Schwäche?”

Mackenzie: „Ich glaube, meine Starts und der Speed in der ersten Runde haben mir in diesem Jahr sehr geholfen. Ich konnte mich sehr oft absetzen und das Rennen kontrollieren, was mir das Leben ein bisschen leichter gemacht hat. Ich möchte denken, dass ich Schwächen habe, aber mein Teammanager Steve Hicken würde dir wahrscheinlich sagen, dass meine Schwächen dann offenbar werden, wenn ich Werkzeug in die Hand nehme, um an den Bikes zu arbeiten!“

Frage: „Wie würde dich dein bester Freund beschreiben?“ Mackenzie: „Ich denke, dass ich jemand bin, der viel lacht und versucht, bei allem was er macht, Spaß zu haben.“

Frage: „Hast du noch irgendwelche Interessen oder Hobbys, die nichts mit zwei Rädern oder Rennfahren zu tun haben?“

Mackenzie: „Ich mag es, laufen zu gehen und im Kraftraum zu trainieren. Ich bin froh, dass mir das Spaß macht, denn ich verbringe viele Stunden damit, und es würde das Rennfahren unglaublich hart für mich machen, wenn ich es nicht mögen würde.“

Frage: „Wie würde für dich das perfekte rennfreie Wochenende aussehen?“

Mackenzie: „Ich würde ganz entspannt auf der Couch sitzen und mir anschauen, wie BMW in der WorldSBK Rennen gewinnt!“ Frage: „Was sind deine nächsten Ziele im Rennsport?“

Mackenzie: „Ich habe mich so sehr darauf konzentriert, in diesem Jahr den Titel zu gewinnen, dass ich nicht wirklich Zeit hatte, über die Zukunft nachzudenken! Aber es wäre toll, wenn ich in der Superbike-Klasse der British Superbikes konkurrenzfähig wäre.“

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