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BMW Motorrad Motorsport
News

Oschersleben, Deutschland, 31.08.2016, FIM Endurance World Championship (EWC)

Premiere auf dem WM-Podium

Penz13.com holt P3 beim EWC-Finale in Oschersleben

Das Penz13.com BMW Motorrad Team hat die Saison 2016 in der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) mit einem sensationellen Erfolg abgeschlossen: Beim Finale, den „8 Hours EWC Oschersleben“, holten Kenny Foray und Lukáš Pešek mit der #13 BMW S 1000 RR den dritten Platz – und so feierte die Mannschaft um Teamchef Rico Penzkofer bei ihrem Heimspiel in der Magdeburger Börde ihr erstes Podium in der Königsklasse des Langstreckensports.

Nach acht langen Rennstunden bei hochsommerlicher Hitze konnten sich Penzkofer und die Fahrer Foray und Pešek den Champagner auf dem Siegerpodest schmecken lassen: Mit einer starken und fehlerfreien Performance holte das Penz13.com Team den wohlverdienten Podiumsplatz. Damit zeigte das Privatteam endgültig, dass es auch den großen Werksmannschaften in der EWC erfolgreich Paroli bieten kann. Das Team bestritt 2016 seine erst zweite Saison in der höchsten Kategorie, der Superbike-Klasse EWC (EWC SBK).

Ursprünglich war für das Acht-Stunden-Rennen ein Fahrertrio vorgesehen: Neben Foray und Pešek stieg auch Matthieu Lussiana auf den Sattel der #13 RR. Doch Lussiana wurde kurzfristig an das Schwesterteam Völpker NRT48 by Schubert-Motors ausgeliehen und vertrat dort Dominik Vincon, der sich bei einem Sturz im Qualifikations-Training verletzt hatte. So teilten sich Foray und Pešek die Stints untereinander auf. In einem teilweise recht turbulenten Rennen drehten sie souverän ihre Runden und gingen eine konstant gut Pace, während gleichzeitig die Crew an der Box ebenfalls perfekte Arbeit leistete. Von Startplatz sechs aus verbesserten sie sich kontinuierlich, übernahmen in der sechsten Rennstunde den dritten Platz und ließen sich diesen bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Dabei hat der geringe Kraftstoffverbrauch der BMW maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Die RR ermöglichte es der Penz13.com-Mannschaft, im Vergleich zu den anderen Teams einen kompletten Boxenstopp einzusparen!

Entsprechend groß war der Jubel im Team. „Unglaublich, ich bin begeistert. Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, dass wir in die EWC aufgestiegen sind, aber wir hatten immer vor, hier erfolgreich zu sein“, sagte Penzkofer. „Wir haben in unseren ersten Rennen in dieser Klasse einiges an Lehrgeld gezahlt, aber heute haben wir gezeigt, dass wir aus unseren Fehlern lernen, auch das Glück war heute auf unserer Seite.“

Völpker NRT48 im Kampf um den Superstock-Titel

Das Team Völpker NRT48 by Schubert-Motors kam als Spitzenreiter der Superstock-Klasse (EWC STK), dem FIM Endurance World Cup, zum Finale nach Oschersleben. Doch das Heimspiel verlief für die Mannschaft um Teamchef Ingo Nowaczyk, die in dieser Saison alle überrascht hatte, dramatisch. Bei einem Sturz im Qualifying zog sich Dominik Vincon einen Oberschenkel- und einen Armbruch zu. Er verfolgte vom Krankenhaus in Magdeburg aus, wie sich seine Teamkollegen Bastien Mackels und Stefan Kerschbaumer gemeinsam mit Ersatzmann Matthieu Lussiana auf die Jagd nach dem Titel machten.

Diese Jagd nahm jedoch unverschuldet ein vorzeitiges Ende. In der zweiten Rennstunde sorgte eine massive Ölspur auf der Strecke für mehrere Stürze – unter anderem erwischte es Mackels. Der Belgier hatte auf dem Öl keine Chance, die RR unter Kontrolle zu halten. Dabei wurde das Motorrad so beschädigt, dass Völpker NRT48 das Rennen nicht mehr aufnehmen konnte. In der Meisterschaftswertung belegte das Team aus Oschersleben schließlich den dritten Rang. „Das ist ein kleines Trostpflaster“, sagte Vincon über die Bronzemedaille, die ihm das Team ans Krankenbett gebracht hatte.

Resch und Co. auf Platz sieben

Insgesamt sieben BMW S 1000 RR gingen in Oschersleben an den Start, fünf davon sahen nach acht Stunden die Zielflagge. Das Team Lukoil BMW Motorrad CSEU belegte mit der #52 RR, pilotiert von Roland Resch, Julian Mayer und Fabrizio Lai den starken siebten Rang. msd-steeldesign powered by Motorex (#6, Onno Bitter, Udo Wilhelm-Heine, Matthias Kettner) beendete das Rennen auf Rang 18. Das Team LRP Poland, das mit der #90 RR und den Piloten Bartlomiej Lewandowski, Marcin Walkowiak und Pawel Gorka an den Start ging, holte Platz 21. Und für Road Racer Didier Grams stand zusammen mit seinen Teamkollegen Rico Löwe und Sascha Hommel auf der #56 RR von GERT 56 HMT by rs speedbikes Position 23 zu Buche.

Auch wenn Oschersleben das Saisonfinale 2016 war: In drei Wochen (17./18. September) geht es bereits weiter. Mit dem berühmten 24-Stunden-Rennen „Bol d’Or“ im südfranzösischen Le Castellet startet die FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft in ihre nächste Saison, die mit einem neuen Kalender jahresübergreifend ausgetragen wird. Sie beginnt im September 2016 und endet mit den „Suzuka 8 Hours“ im Juli 2017.

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