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BMW Motorrad Motorsport
News

Misano, Italien, 24.06.2015, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

BMW Privatiers überzeugen auf der WM-Bühne

Auf Augenhöhe mit den Werksmannschaften

Am Rennwochenende der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) im italienischen Misano hat sich erneut gezeigt: Die BMW Motorrad Privatfahrer und Teams messen sich in der Königsklasse des produktnahen Motorsportsports auf Augenhöhe mit den großen Werksmannschaften. Das gilt für die Superbike-WM selbst sowie für den FIM Superstock 1000 Cup (STK1000). Ayrton Badovini gehörte in Misano erneut zum Feld der besten Acht, Markus Reiterberger sammelte bei seinem ersten Wildcard-Einsatz der Saison WM-Punkte und STK1000-Pilot Roberto Tamburini beendete ein sensationelles Rennen auf dem Podium.

Der WM-Tross verlässt Europa nun vorerst und bricht zu zwei Überseerennen auf: Zunächst geht es nach Laguna Seca im US-Bundesstaat Kalifornien, dann nach Sepang in Malaysia. Zeit für uns, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Badovini fest im Vorderfeld etabliert

Ayrton Badovini und das BMW Motorrad Italia SBK Team bestritten in Misano ihr zweites Heimspiel der Saison. Dabei bestätigte das BMW Motorrad Privatteam aus Bologna, dass es sich fest im Vorderfeld der Superbike-WM etabliert hat. In der Superpole stellte Badovini seine BMW S 1000 RR auf den achten Startplatz. Im ersten Rennen entschied er einen spannenden Vierkampf gegen drei Werkspiloten für sich und sicherte sich den siebten Platz. Im zweiten Lauf war er auf Kurs, dieses Ergebnis zu wiederholen. Am Ende baute jedoch sein Hinterreifen massiv ab und er kämpfte mit stumpfen Waffen. So wurde er Elfter.

Berthold Hauser, BMW Motorrad Motorsport Technischer Direktor, zieht nach acht Saisonrunden eine mehr als positive Zwischenbilanz. „Das BMW Motorrad Italia SBK Team stellt die Performance unserer BMW S 1000 RR auf WM-Ebene eindrucksvoll unter Beweis. Als bestes Nicht-Werksteam setzt es sich regelmäßig gegen große Werksmannschaften und deren etablierte Piloten durch“, so Hauser. „Dieses von BMW unterstützte Privatteam führt nicht nur das Feld der Privatmannschaften an, sondern ist in der Lage, sich in den Reihen der reinrassigen Werksteams einzuordnen und mit ihnen auf Augenhöhe zu fahren. Zudem führt der Weg weiter nach vorn, und das Team wird sich noch weiter steigern. Es ist auch mit Blick auf die Zukunft ein wichtiges Signal, dass unsere Privatiers mit unserer BMW S 1000 RR in der Königsklasse für Produktionsmotorräder inmitten der großen Werksteams etabliert sind.“

WM-Punkte für Reiterberger

Auch Markus Reiterberger und das Van Zon-Remeha-BMW Team überzeugten bei ihrem ersten Wildcard-Einsatz der Saison mit einer starken Leistung. Im ersten freien Training trumpfte Reiterberger gleich richtig auf und holte mit seiner BMW S 1000 RR die viertschnellste Zeit. Im weiteren Verlauf des Wochenendes ging es vor allem darum, das WM-Motorrad kennenzulernen und Erfahrungen in Sachen Abstimmung zu sammeln. Im ersten Rennen musste Reiterberger wie viele andere Piloten im Feld mit einem starken Abbau des Hinterreifens kämpfen und belegte Platz 16. Unterstützt vom BMW Motorrad Italia SBK Team, nahm die Mannschaft von „Reiti“ für das zweite Rennen noch einmal Änderungen an der Abstimmung vor und Reiterberger holte als 13. gleich seine ersten WM-Punkte der Saison.

„Ich bin soweit ganz zufrieden“, bilanziert Reiterberger. „Denn wir hatten ja noch keinerlei Erfahrung mit dem WM-Motorrad, da wir es erst vor wenigen Wochen aufgebaut haben und einmal damit testen waren. Wir haben an diesem Wochenende viel ausprobiert und dabei jede Menge Erfahrungen und Daten gesammelt, die uns bei den nächsten WM-Einsätzen in Magny-Cours und Doha helfen werden. Mit meinem IDM-Motorrad kann ich in jeder Runde ans Limit gehen, weil ich es in- und auswendig kenne. Das möchten wir mit dem WM-Motorrad auch erreichen.“

Gábor Rizmayer vom BMW Racing Team Tóth belegte in beiden Rennen den 21. Platz, sein Teamkollege Imre Tóth kam jeweils auf dem 22. Rang ins Ziel.

Sensationelle Aufholjagd von Tamburini

Im Rennen des FIM Superstock 1000 Cups begeisterte Roberto Tamburini auf seiner RR mit einer sensationellen Aufholjagd. Die Qualifikation verlief für den Motoxracing-Piloten nicht nach Plan. Nach einem Sturz, einer roten Flagge und einsetzendem Regen musste er sich mit Startplatz neun begnügen. Im Rennen preschte er mit seiner BMW S 1000 RR nach vorn und lieferte sich atemberaubende Kämpfe um die vordersten Plätze. Am Ende belegte er den dritten Rang, nur 0,8 Sekunden hinter dem Sieger. Bei zwei noch ausstehenden Rennen hat Tamburini als Zweiter der Gesamtwertung weiterhin Chancen auf den Titel. Zudem hat er die Führung in der BMW Motorrad Race Trophy 2015 zurückerobert.

„Die Performance von Roberto und seinem Motoxracing-Team ist einfach sensationell“, sagt Berthold Hauser. „Sie sind als reines Kundenteam wie aus dem Nichts aufgetaucht. Vor allem die fahrerische Leistung von Roberto ist herausragend. Es ist eine Riesenleistung, auf Anhieb im Titelkampf mitzumischen – und das in einer Meisterschaft, in der inzwischen ebenfalls reinrassige Werksteams antreten. Wir freuen uns, mit fachlicher Unterstützung unseren Beitrag dazu zu leisten und drücken Roberto die Daumen für den Saisonendspurt.“

Matthieu Lussiana belegte mit seiner BMW S 1000 RR vom Team ASPI den neunten Rang, Robert Muresan (H-Moto Team) fuhr mit seiner RR als Wildcard-Starter als 15. ebenfalls in die Punkte. Federico D’Annunzio (FDA Racing Team) wurde 17., Eric Vionnet (Motos Vionnet) schied aus.

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