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BMW Motorrad Motorsport
News

Kanada, Frankreich, Italien, Südafrika, USA, 17.06.2015, BMW Motorrad Race Trophy

Szoke siegt in Kanada

Erfolge für die BMW Privatiers in Kanada, Frankreich und Italien

Am vergangenen Wochenende gab es für die BMW Privatiers erneut Erfolge auf mehreren Kontinenten. Beim Auftakt der Kanadischen Superbike-Meisterschaft feierte BMW Motorrad Privatfahrer Jordan Szoke einen emotionalen Sieg. In der Französischen European Bikes Meisterschaft gab es einen Fünffachtriumph für die BMW S 1000 RR und in der italienischen CIV fuhr Roberto Tamburini erneut auf das Podium. Zudem standen für die BMW Piloten Rennen in Südafrika und in den USA auf dem Programm.

Auftaktsieg für Szoke in Kanada

Nach einer langen Verletzungspause hat sich Jordan Szoke eindrucksvoll zurückgemeldet: mit dem Sieg beim Saisonauftakt der Kanadischen Superbike-Meisterschaft (CSBK) im Calabogie Motorsports Park. Szoke hatte sich bereits 2012 und 2013 mit der BMW S 1000 RR zum Kanadischen Meister gekrönt, doch die Saison 2014 verlief für ihn nicht nach Plan. Er dominierte die erste Saisonhälfte, zog sich dann aber eine schwere Daumenverletzung zu und konnte keine Rennen mehr bestreiten. Nun ist Szoke zurück im Sattel seiner RR – und zurück auf der Siegerstraße. Im Rennen von Calabogie setzte er sich gleich in der ersten Runde an die Spitze. In einem spannenden Duell gegen seinen Rivalen Jodi Christie behielt er die Oberhand und gewann mit 0,255 Sekunden Vorsprung. Zudem fuhr er die schnellste Rennrunde. „Das ist ein sehr emotionaler Sieg für mich“, sagte Szoke. „Im vergangenen Jahr war ich verletzt und musste alle Hoffnungen auf den Titel aufgeben. Ich wusste auch nicht genau, wie stark ich zurückkommen würde. An diesen Sieg werde ich mich lange erinnern.“

Neben Szoke fuhren vier weitere BMW Piloten in die Punkte: Michael Leon wurde Vierter, Sean Huffmann Fünfter, Chris Murray-Audain Neunter und Reiner Griese kam auf Rang 13 ins Ziel. Insgesamt stehen in der CSBK in diesem Jahr sieben Rennen auf dem Programm.

Fünffachsieg in Frankreich

Die Französische Superbike-Meisterschaft (FSBK) und die Französische European Bikes Meisterschaft (FR EU) trugen ihr jeweils viertes Rennwochenende der Saison in Lédenon aus. In den beiden Rennen der FSBK belegte BMW Motorrad Privatfahrer Nicolas Pouhair (MSC Courneuvien 93) die Plätze sieben und acht des Gesamtklassements (Platz vier und fünf der EVO-Wertung). Sein Markenkollege Emeric Jonchière (ERT BMW Motorrad Club France) hatte im ersten Rennen Pech. Er lag ebenfalls in den Top-8, landete aber nach einem Bremsfehler im Kiesbett. Jonchière konnte zwar weiterfahren, musste sich aber mit dem 19. Platz (14. Platz Superstock-Wertung) begnügen. Im zweiten Rennen kam er als Elfter ins Ziel (sechster Platz Superstock-Wertung).

In den Rennen der FR EU, in denen nur Motorräder europäischer Hersteller starten, holten die BMW Motorrad Privatfahrer erneut fünf der sechs möglichen Podestplätze. In Lauf eins fuhr Cyril Brunet-Lugardon (Gers Moto Vitesse Ordannaise) als Zweiter auf das Podium. Neben ihm stieg Benjamin Colliaux (Team CMS – R2T), der nach einer Verletzung immer besser in Form ist, als Dritter auf das Treppchen. Die Plätze vier bis sieben gingen an die BMW Piloten Florian Brunet-Lugardon (Gers Moto Vitesse Ordannaise), Michel Amalric (GD Performance), seinen Teamkollegen Florian Drouin und Léon Benichou (RMS). Madjid Idres (ERT BMW Motorrad Club France) und BMW Markenkollege Julien Brun komplettierten die Top-10 als Neunter und Zehnter.

Im zweiten Rennen der FR EU holten die BMW Piloten einen Fünffachsieg für die RR. Cyril Brunet-Lugardon siegte vor seinem Bruder Florian, der dritte Platz auf dem Podium ging an Amalric. Dahinter folgten Drouin und Idres auf den Plätzen vier und fünf.

Tamburini wieder auf dem CIV-Podium

Roberto Tamburini fühlt sich auf der BMW S 1000 RR einfach wohl – egal ob im FIM Superstock 1000 Cup (STK1000) oder in der Italienischen Superbike-Meisterschaft CIV (CIV), in der der Motoxracing-Pilot am Wochenende erneut auf das Podium gefahren ist. Schauplatz der dritten Saisonrunde der CIV war der anspruchsvolle Kurs von Mugello in der Toskana. Dabei belegte Tamburini im ersten Rennen am Samstag den zweiten Platz. Im zweiten Rennen am Sonntag machte ihm jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor dem Start ging ein Unwetter mit starken Regen über der Strecke nieder. Im Rennen selbst trocknete der Belag wieder ab. Tamburini kämpfte mit stumpfen Waffen, denn seine Regenreifen bauten enorm schnell ab. So musste er sich mit dem zwölften Rang begnügen.

Für zwei weitere Top-5-Ergebnisse der BMW Piloten sorgten Denni Schiavoni (2R Racing) und Alessio Corradi (DMR Racing Team). Schiavoni kam im ersten Rennen als Fünfter ins Ziel, Corradi belegte diese Position in Lauf zwei. Für Fabrizio Perotti war es dagegen ein Wochenende zum Vergessen. Der Tutapista-Pilot, der in dieser Saison bereits einen Sieg und einen zweiten Platz geholt hatte, ist als Vierter bester BMW Pilot der Gesamtwertung – doch in Mugello ging er leer aus. Im Rennen am Samstag lag er bis kurz vor Schluss auf dem dritten Rang, wurde dann aber von einem anderen Piloten am Heck getroffen. Perotti musste in den Kies ausweichen und kam nur auf Rang 16 ins Ziel. Im Rennen am Sonntag hatte er wie Tamburini mit stark abbauenden Regenreifen zu kämpfen und belegte Rang 18.

Nächste Runde der South African SuperGP Champions Trophy

Die vierte Saisonrunde der South African SuperGP Champions Trophy (RSA SBK GP) wurde auf dem Redstar Raceway bei Delmas ausgetragen. Dabei belegte Nicholas Kershaw mit der BMW S 1000 RR von Tsunami Beach Bar BMW in beiden Rennen den fünften Rang. Sein BMW Markenkollege Lance Isaacs (Black Swan Energy) hatte Pech: Er flog im ersten Rennen nach einem Highsider heftig ab. Dabei zog er sich eine Verletzung am rechten Knöchel und Prellungen zu. Trotz der Schmerzen trat er im zweiten Rennen an und kämpfte sich auf Platz sechs ins Ziel. „Ich fühle mich, als hätte mich ein Bus überfahren“, sagte Isaacs. Sein Physiotherapeut hat ihm erst einmal ein paar Tage Ruhe verordnet, dann beginnt die Behandlung des Knöchels.

Drei BMW S 1000 RR in der AMA am Start

Die MotoAmerica AMA/FIM North American Road Racing Series (AMA) machte am vergangenen Wochenende im Barber Motorsports Park in Alabama Station. Dabei gingen drei BMW Motorrad Privatfahrer mit ihren RRs an den Start. In der Superbike-Klasse beendete Matthew Orange (OC Racing) die beiden Rennen auf den Plätzen neun und zehn. In der Superstock-Klasse belegte Stefan Dolipski (TSE Racing) die Plätze neun und zehn, Jeremy Cook (Dead Presidents Racing) wurde Zehnter und Elfter.

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