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BMW Motorrad Motorsport
News

Ungarn, Brasilien, Japan, USA, 03.06.2015, BMW Motorrad Race Trophy

Triumphe auf zwei Kontinenten

Siege für die BMW S 1000 RR in Ungarn und Brasilien

Roland Resch feierte bei seinem „Heimspiel“ in der Alpe Adria Road Racing Championship einen Doppelsieg in der Superbike-Klasse, in der Kategorie Superstock dominierte die BMW S 1000 RR ebenfalls. Unterdessen siegte Matthieu Lussiana in einem echten Rennkrimi in der Moto 1000 GP in Brasilien. Außerdem waren die BMW Motorrad Privatfahrer am vergangenen Wochenende in Japan und den USA im Einsatz.

Doppelsieg für Resch in Ungarn, Vierfachtriumph für BMW in Rennen zwei

Das zweite Rennwochenende der Alpe Adria Road Racing Championship (AARR) auf dem Pannonia-Ring im Westen Ungarns stand ganz im Zeichen von BMW Motorrad Privatier Roland Resch. Obwohl er Österreicher ist, bezeichnete Resch die Ungarn-Rennen als sein „Heimspiel“ – und das zu Recht, schließlich wohnt er in Mödling und hat mit rund 120 Kilometern eine angenehm kurze Anreise. Der frühere Superbike-WM-Pilot wusste seinen „Heimvorteil“ zu nutzen und dominierte die Superbike-Klasse (AARR SBK). Resch sicherte sich für beide Läufe die Poleposition und feierte mit seiner BMW S 1000 RR von Reitwagen-Racing einen sensationellen Doppelsieg.

Im ersten Rennen gewann Resch mit einem Vorsprung von fast elf Sekunden. Insgesamt sechs BMW Motorrad Piloten kamen innerhalb der Top-10 ins Ziel: Janez Prosenik (BMW AMD TREBNJE) wurde Vierter, Lukáš Pešek (IV Racing) Fünfter, Ireneusz Sikora (BMW Sikora Motorsport) Sechster, Martin Choy (BMW Motorrad Czech) Siebter und Daniel Bukowski (Zlotniccy Racing) kam als Neunter ins Ziel.

Im zweiten Rennen sorgten die BMW Piloten dann für einen Vierfachtriumph für die bayerische Marke. Resch fuhr seinen insgesamt dritten Saisonsieg ein. Mit ihm stiegen Pešek als Zweiter und Prosenik als Dritter auf das Podium. Sikora komplettierte den BMW Erfolg als Vierter. Bukowski und Choy fuhren mit den Positionen sechs und sieben ebenfalls Topergebnisse ein.

In der Superstock-Klasse (AARR STK) gibt die RR noch eindrucksvoller den Ton an. Im ersten Rennen gingen die Plätze eins bis acht an BMW Piloten. Michal Prášek (Rohac and Fejta Motoracing Team) feierte seinen dritten Saisonsieg, Michal Šembera (WILLI Race Team) und Bartlomiej Wiczynski (BMW Sikora Motorsport) komplettierten das Podium. Auf den Plätzen vier bis acht folgten Marek Szkopek (Team LRP Poland), Catalin Cazacu (Taifun Rang Team), Wojciech Wrobel (BMW Sikora Motorsport) und Emil Wyka. Michal Fojtik (Exteria Racing) fuhr als Zehnter ebenfalls noch in die Top-10. In zweiten Rennen gab es einen Doppelsieg für BMW, insgesamt kamen acht RR Piloten unter den besten Zehn ins Ziel. Dieses Mal stieg Šembera auf die oberste Stufe des Treppchens. Seine Erfolge sind deshalb besonders bemerkenswert, weil er mit Reifen eines anderen Herstellers unterwegs ist als die übrigen Spitzenpiloten im Feld. Der zweite Platz ging an Prášek. Wiczynski wurde dieses Mal Vierter, Platz fünf ging an Krasen Kanchev (AIT-Racing-Team) und Wyka wurde Sechster. Komplettiert wurden die Top-10 durch die BMW Privatiers Wrobel, Martin Tritscher und Fojtik auf den Plätzen acht bis zehn.

Lussiana triumphiert in Brasilien

Zweiter Lauf, zweiter Sieg: Titelverteidiger Matthieu Lussiana ist in der Moto 1000 GP (MT1GP) in Brasilien der Mann, den es zu schlagen gilt. Wie bereits beim Auftakt Anfang Mai in Curitiba gewann der BMW Motorrad Petronas Racing Pilot auch das zweite Saisonrennen, das am vergangenen Wochenende in Cascavel ausgetragen wurde. Doch auf dem Weg auf die oberste Stufe des Podiums hatte der Franzose dieses Mal einige Hürden zu nehmen, darunter entschlossene Gegner und widrige Wetterbedingungen. Und so entwickelte sich das Rennen zu einem echten Krimi – mit Happy End.

In der Qualifikation am Samstag sprang für Lussiana nur der vierte Startplatz heraus. Doch am Sonntag kehrte der Franzose zu alter Stärke zurück. Dabei meisterte er die tückischen Bedingungen, denn nach einem Regenschauer waren Teile der Strecke noch nass und das Fahren mit Trockenreifen erforderte viel Gefühl und Können. Beim Start verbesserte er sich auf Rang zwei, eingangs der zweiten Runde übernahm er die Führung. Doch Rivale Diego Pierluigi hing lange Zeit dicht an seinem Hinterrad, erst ab der 15. von 23 Runden konnte sich Lussiana absetzen. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von 2,7 Sekunden. „Ich habe mich für Trockenreifen entschieden, denn wir hatten festgestellt, dass die Strecke nicht so nass war, wie wir gedacht hatten. Dann habe ich einfach versucht, vom Start weg ein konstant schnelles Tempo zu gehen“, berichtete Lussiana, der zudem die schnellste Rennrunde fuhr. Und über seine BMW S 1000 RR sagte er: „Ich liebe dieses Motorrad!“

Lussianas Teamkollege Sebastian Porto wurde Vierter, Victor Moura (M2B Racing) kam als Zwölfter ins Ziel. Im Rennen der Kategorie GP Light fuhren die beiden BMW Privatiers Marcio Pereira (MS Racing Team) und Luciano Donato (BMW Motorrad Petronas Racing) auf die Plätze neun und zehn.

Acht RRs im japanischen Motegi am Start

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Twin Ring im japanischen Motegi das dritte Saisonrennen der MFJ Superbike All Japan Road Race Championship (MFJ) statt. Dabei gingen nicht weniger als acht BMW Motorrad Privatfahrer an den Start. Das beste Ergebnis holte Daisaku Sakai (CONFIA Flex Motorrad39) als 13. Sein Teamkollege Shinya Takeishi kam mit seiner BMW S 1000 RR als 18. ins Ziel. Hayato Takada, der eigentlich in der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) zuhause ist und dort für das Team Völpker NRT48 & Penz13 by Schubert antritt, nahm am MFJ-Rennen in Motegi ebenfalls teil und wurde 21., direkt gefolgt von Yuuta Kodama (Team Tras135HP). Dessen Teamkollege Koji Teramoto hatte in Motegi Pech: Zunächst stürzte er im Qualifying, dann war auch das Rennen nach einem Sturz vorzeitig für ihn beendet. Die weiteren BMW Piloten im Feld schieden ebenfalls aus.

MotoAmerica gastiert in Elkhart Lake

Die vierte Runde in der Premierensaison der MotoAmerica AMA/FIM North American Road Racing Series (AMA) wurde auf dem Traditionskurs Road America in Elkhart Lake in Wisconsin ausgetragen. Die Farben von BMW Motorrad Motorsport vertrat dabei der deutsche Privatfahrer Stefan Dolipski aus Ottenhofen, der seit längerem im US-amerikanischen Motorradsport aktiv ist. In den drei Trainings belegte er die Plätze zwölf, neun und sechs der Superstock-1000-Klasse (23., 19. und 13. im kombinierten Ergebnis Superbike/Superstock 1000). Er schied jedoch in beiden Rennen aus.

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