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BMW Motorrad Motorsport
News

Donington Park, Großbritannien, 27.05.2015, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

Badovini in der WSBK weiter auf dem Vormarsch

Die Jagd auf die Spitzenplätze in der Superbike-WM geht weiter

Ayrton Badovini ist in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) weiter auf dem Weg nach vorn: Im britischen Donington Park fuhr er mit seiner BMW S 1000 RR des BMW Motorrad Italia SBK Teams erneut in die Top-5. Insgesamt kann er den Rückstand auf die Spitze immer weiter verringern.

Bereits im Training vorn dabei

Der Donington Park Circuit im Herzen Englands, rund 25 Kilometer südwestlich von Nottingham gelegen, ist für Fahrer und Techniker eine echte Herausforderung. Die Strecke bietet eine Mischung aus schnellen, flüssigen Passagen und technisch anspruchsvollen Abschnitten mit engen Spitzkehren. Eine Herausforderung, der sich der Italiener mit seiner BMW S 1000 RR erfolgreich stellte. Bereits in den freien Trainings am Freitag bestätigte Badovini, dass die Arbeit des Teams und der Experten von BMW Motorrad Motorsport weiter Früchte trägt und er mit seiner RR immer näher an die Führenden heranrückt. Er beendete die einzelnen Sessions auf den Positionen sechs, vier und sieben und gehörte vor allem im mittleren Streckenabschnitt zu den schnellsten Piloten überhaupt.

Im vierten freien Training am Samstagvormittag feilte Badovini weiter an der Feinabstimmung seiner RR, doch seine Zeitenjagd fand ein vorzeitiges Ende. In den ultraschnellen Craner Curves stürzte er bei hohem Tempo und seine RR überschlug sich mehrfach. Beim Richtungswechsel war er auf eine unebene Stelle gekommen, dabei war ihm das Vorderrad weggerutscht. „Zum Glück ist Donington eine sichere Strecke“, betonte Badovini danach. „Laut Daten passierte der Sturz bei 205 km/h, aber ich habe nur leichte Schmerzen im Oberarm.“ Sein Motorrad wurde jedoch so schwer beschädigt, dass das Team für die folgende Superpole 2 in Windeseile die Ersatzmaschine vorbereiten musste. Es gelang trotz der kurzen Zeit, das zweite Motorrad rechtzeitig für die entscheidende Qualifikation fahrbereit zu machen. Allerdings hatte Badovini im Kampf um die besten Startplätze Probleme mit den speziellen Qualifying-Reifen. Sie boten ihm weniger Grip als erhofft und so konnte er den Vorteil, den diese besonders weichen Reifen auf einer schnellen Runde bringen, nicht nutzen. Das Resultat war Startplatz elf in der vierten Reihe. Dennoch gingen Badovini und das Team optimistisch in den Rennsonntag, denn sie wussten: Mit ihrer Rennabstimmung waren sie gut aufgestellt.

Das Podium rückt näher

Das bestätigte sich im ersten Rennen. Der Italiener fuhr zunächst im Mittelfeld und startete dann in der zweiten Rennhälfte eine Aufholjagd. Mit Platz fünf holte er nach Imola sein zweites Top-5-Ergebnis der Saison. Doch was noch wichtiger ist: Im Vergleich zu seinem Heimspiel vor zwei Wochen hat Badovini seinen Abstand auf die Spitze weiter reduziert. Sein Rückstand auf den Sieger war mit rund 20 Sekunden so gering wie in der gesamten Saison noch nicht. Und das Podium rückt immer näher: In Donington fehlten Badovini nur noch fünf Sekunden auf die Top-3.

Im zweiten Rennen setzte sich dieser Trend zunächst fort. Wie bereits im ersten Lauf lieferte sich Badovini auf dem Weg nach vorn unter anderem ein Duell mit dem amtierenden Weltmeister Sylvain Guintoli. Doch in Runde sechs hatte er auf der tückischen Strecke beinahe einen Highsider. Der Italiener fing seine RR gerade noch ab, doch er rutschte um drei Positionen zurück auf den zehnten Rang. Er kam schließlich als Neunter ins Ziel, ist nach dem Wochenende aber insgesamt zuversichtlich, dass der Weg weiter in die richtige Richtung führt.

„Das Wichtigste ist, dass wir unser Bike immer besser kennenlernen und ich immer schneller werde. Wir haben bereits in Imola einen großen Schritt nach vorn gemacht und ich danke dem Team für die tolle Arbeit“, bilanzierte Badovini. Und Teamdirektor Gerardo „Dino“ Acocella ergänzte: „Das Bike hat gut funktioniert und Ayrton ist sehr zufrieden. Wir sind ein kleines Team und müssen einen Schritt nach dem anderen machen. In Portimão werden wir ein paar Neuerungen dabei haben und wir werden versuchen, uns in den nächsten Rennen weiter zu steigern.“ Damit die Spitze noch näher rückt.

Die Kämpfer aus Ungarn

Das BMW Racing Team Tóth kam nach dem starken Rennwochenende in Imola, an dem sowohl Imre Tóth als auch Gabor Rizmayer Weltmeisterschaftspunkte gesammelt hatten, mit viel Zuversicht nach Donington. Aber die Tage im Herzen Englands verliefen für das ungarische Duo nicht ganz wie erhofft. Zwar konnten sich beide Piloten über das Wochenende steigern, doch für Punkte reichte es trotz harter Arbeit dieses Mal nicht. Rizmayer belegte die Plätze 18 und 16, Tóth die Positionen 19 und 17. Nun konzentriert sich die Mannschaft auf das nächste Rennwochenende im portugiesischen Portimão. Dort wollen die entschlossenen Kämpfer aus Ungarn an das in Imola Erreichte anknüpfen.

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