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BMW Motorrad Motorsport
News

Donington Park, Großbritannien, 27.05.2015, BMW Motorrad Race Trophy

Superstock-Piloten feiern in Donington Erfolge

Geballte Rennaction mit Superstock-Bikes

Die britischen Fans am Donington Park Circuit bekamen neben den Läufen der FIM Superbike-Weltmeisterschaft auch im Rahmenprogramm geballte Action geboten – mit weiteren Erfolgen der BMW Motorrad Privatiers. Im FIM Superstock 1000 Cup fuhr Roberto Tamburini erneut auf das Podium. Die Superstock-Klasse der Britischen Superbike-Meisterschaft gastierte ebenfalls in Donington. Die Bilanz: Sieg für Hudson Kennaugh und Podium für Alastair Seeley. Und dann war da noch Greg Gildenhuys, der das Rennen gegen die Zeit gewann…

Pole und Podium für Tamburini

Egal ob auf nationaler oder internationaler Ebene: Roberto Tamburini ist Stammgast auf dem Podium. Eine Woche, nachdem er in der Italienischen Superbike-Meisterschaft (CIV) einen zweiten Platz geholt hatte, ging der Italiener nun in Donington wieder erfolgreich im FIM Superstock 1000 Cup (STK1000) an den Start. Dort stand das vierte Saisonrennen auf dem Programm. Am Samstag sicherte er sich mit seiner BMW S 1000 RR von Motoxracing die Poleposition. Im Rennen am Sonntag fuhr er als Zweiter auf das Podium. Damit festigte Tamburini auch seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Das turbulenteste Wochenende hatte zweifellos Greg Gildenhuys. Der Südafrikaner gewann in Donington ein ganz besonderes Rennen – das gegen die Zeit. Gildenhuys gab in England sein Comeback im FIM Superstock 1000 Cup. Der 26-Jährige, der sich mit der BMW S 1000 RR dreimal in Folge zum Champion in der Südafrikanischen Superbike-Meisterschaft gekrönt hat, startete bereits 2013 mit BMW im FIM Superstock 1000 Cup. Nun ist er zurück: Seit Donington tritt er in der Serie für das BMW Privatteam TR. Corse an. Doch sein erstes Rennwochenende begann mit Verzögerung: Sein Visum für Großbritannien erhielt Gildenhuys erst am Freitagmorgen, und während der Rest des Feldes die ersten beiden freien Trainings absolvierte, saß er noch im Flieger von Südafrika nach England. Am frühen Samstagmorgen landete er in London, danach ging es weiter nach Donington – und pünktlich zum dritten freien Training saß Gildenhuys auf seiner RR. Er nutzte die verbleibenden Sessions, um sich wieder mit der Maschine vertraut zu machen und beendete das Rennen auf dem 22. Rang – angesichts der Umstände ein achtbares Ergebnis. Dritter BMW Pilot im Feld war der Schweizer Eric Vionnet (Motos Vionnet). Er kam als 26. ins Ziel.

Zweiter Saisonsieg für Kennaugh

Die Superstock-Klasse der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB STK) gastierte am Wochenende ebenfalls in Donington und trug dort ihr viertes Saisonrennen aus. Der Sieg ging dabei zum dritten Mal in diesem Jahr an einen BMW Piloten, und zum zweiten Mal an Hudson Kennaugh. An der Spitze tobte bis zum Schluss ein beherzter Dreikampf, zudem gab es während des Rennens eine Safety-Car-Phase, die das Feld wieder zusammenführte. Am Ende gewann der Südafrikaner Kennaugh mit seiner TrikMoto BMW S 1000 RR mit 0,4 Sekunden Vorsprung. In der Gesamtwertung verringerte Kennaugh als Zweiter seinen Rückstand auf drei Punkte.

Platz drei auf dem Podium ging an Tyco BMW Pilot Alastair Seeley. Der Engländer, der das Rennen vor drei Wochen in Oulton Park gewonnen und vor einer Woche seinen Rekordsieg beim North West 200 gefeiert hatte, kam 0,6 Sekunden hinter Kennaugh ins Ziel – und ärgerte sich. Denn im Dreikampf an der Spitze hatte er übersehen, dass per Flagge und Boxenschild der Beginn der letzten Runde angezeigt wurde. „Ich habe bis zur Melbourne Loop geführt, aber da ich nicht wusste, dass es die letzte Runde war, habe ich meine Linie nicht verteidigt. Die anderen beiden sind innen durch. Ich dachte, ich hätte noch Zeit, die Führung zurückzuholen, deshalb war ich überrascht, als ich die Zielflagge gesehen habe. Ein echter Anfängerfehler“, räumte Seeley ein, der im Gesamtklassement weiter Dritter ist. Luke Quigley (Formwise Washrooms / Bathams) kam mit seiner RR als Fünfter ins Ziel.

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