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BMW Motorrad Motorsport
News

Assen, Niederlande, 22.04.2015, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

Badovini mit Schmerzen auf Platz 12, Tamburini glücklos in STK1000

Badovini rettet Platz zwölf, Tamburini stürzt in Superstock 1000

Nach einer starken Vorstellung bei seinem Debüt für BMW Motorrad in der FIM Superbike World Championship (WSBK) hatte BMW Motorrad Italia SBK Team Neuzugang Ayrton Badovini am zweiten Rennwochenende in Assen etwas mehr zu kämpfen. Der Italiener rettete mit dem zwölften Platz im zweiten Rennen aber wertvolle WM-Punkte.

Im FIM Superstock 1000 Cup ging Roberto Tamburini schon zu Rennbeginn zu Boden. Er blieb unverletzt, aber zum Neustart des turbulenten Laufes war seine BMW S 1000 RR zu stark beschädigt.

Badovini erkämpft sich den zwölften Platz

Nach seinem starken Comeback in die FIM Superbike World Championship (WSBK) hatte Ayrton Badovini bei der vierten Saisonstation der Serie zu kämpfen. Der 28-jährige Italiener, der fast acht Monate lang keine Motorradrennen gefahren war und jetzt zwei aufeinanderfolgende Rennwochenenden bestritt, hatte an diesem Wochenende starke Schmerzen in seinem rechten Arm.

„Am Freitag habe ich schon etwas Schmerz in meinem rechten Arm gespürt, aber ich bin nicht langsamer gefahren und habe weiter mit meinem Team gearbeitet, um das Setup meiner BMW S 1000 RR zu verbessern“, erklärte er.

In den kombinierten Freien Trainings belegte er den 14. Rang, den er in der Superpole am Samstag wiederholte. „Am Samstagnachmittag in der Superpole wurden die Schmerzen stärker“, berichtete Badovini, der nicht mehr aus der kurzen Session herausholen konnte und beide Rennen am Sonntag demnach aus der fünften Startreihe angehen musste.

Frühe Aufgabe in Lauf 1, Platz zwölf in Lauf zwei

Nach einem sehr guten Start, konnte sich Ayrton bis auf den achten Platz nach vorne fahren. Er war bereits am Heck des amtierenden Weltmeisters, Sylvain Guintoli, als die Schmerzen im rechten Arm den Vorwärtsdrang stoppten. Schließlich musste der BMW Motorrad Italia SBK Team Pilot den ersten Lauf auf dem historischen TT Circuit in Assen nach der Hälfte der Renndistanz beenden. „Ich konnte das Rennen nicht zu Ende fahren“, betonte der Italiener, dessen Schmerzen am Renntag noch stärker wurden.

Badovini ließ sich insgesamt 7 Spritzen verabreichen, die es ihm im zweiten Lauf ermöglichten, die Renndistanz zu überstehen.

„Vor dem zweiten Rennen wurde ich nochmal von Teamarzt, Dr. Vincenzo Tota und in der Clinica Mobile effektiv behandelt. Dadurch konnte ich im zweiten Rennen teilnehmen und es auch beenden“, schilderte Badovini weiter. Nach einem starken Kampf um Platz zwölf, was ihm drei WM-Punkte einbrachte, war der Italiener nach dem zweiten Rennen komplett ausgelaugt.

„Unglücklicherweise waren meine Ergebnisse nicht das, worauf wir gehofft hatten. Aber die Arbeit, die wir in Assen verrichten konnten, wird sich beim nächsten Superbike-Rennwochenende in Imola auszahlen“, versprach er. „Unser Bike hat großartiges Potential und wenn wir weiter so arbeiten, dann bin ich mir sicher, dass sich auch die Resultate einstellen.“

Tamburini ohne Punkte im FIM Superstock 1000 Cup

Nach seinem überragenden Auftakt-Sieg im Motorland Aragón, zeigte Roberto Tamburini auch an diesem Wochenende sein Potential auf der BMW S 1000 RR und sicherte sich den dritten Startplatz vor dem zweiten Rennen der Saison.

„Wir haben uns am Samstag ganz auf das Setup unserer BMW S 1000 RR konzentriert. Im Qualifying konnte ich mir den dritten Platz und damit einen Start aus der ersten Reihe sichern“, berichtete der BMW S 1000 RR Pilot.

Doch schon in der ersten Runde des Rennens stürzte der Italiener bei hoher Geschwindigkeit auf der Start-Ziel-Geraden. Während der Fahrer glücklicherweise unverletzt blieb, war seine BMW S 1000 RR komplett zerstört. „Ich hatte nicht den besten Start und habe aufgeholt. Auf der Geraden fuhr ein anderer Fahrer aber plötzlich langsamer und ich kam an sein Hinterrad und stürzte. Glücklicherweise wurde ich nicht verletzt.“

Das Rennen wurde abgebrochen und etwas später neu gestartet. Obwohl sich Tamburini zum Neustart aufstellen wollte, fand das kurze Sprintrennen ohne ihn statt. „Das Bike war zu stark beschädigt, deshalb konnte ich nicht neustarten. Ich hoffe, dass sich diese Punkte am Ende der Meisterschaft nicht als entscheidend herausstellen.“

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