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BMW Motorrad Motorsport
News

Lausitzring, Deutschland, 08.06.2016, Superbike IDM / Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

Familientreffen in der Lausitz

Superbike IDM meets DTM und ADAC GT Masters

Die BMW Racing-Familie ist groß – selten aber ergibt sich die Gelegenheit, dass die Motorrad-Racer und ihre Kollegen aus dem Automobilsport zusammenkommen. Am Lausitzring gab es nun ein solches Familientreffen der besonderen Art: Dort gab es am vergangenen Wochenende ein großes Motorsportfestival, bei dem sich die Superbike IDM / Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) unter anderem mit dem Deutschen Tourenwagen Masters DTM und dem ADAC GT Masters die Strecke teilte.

BMW ist in allen drei Serien dabei: In der IDM geht die BMW S 1000 RR an den Start, in der DTM der BMW M4 DTM und im ADAC GT Masters der BMW M6 GT3. Da war es klar, dass sich die BMW Kollegen aus den verschiedenen Kategorien gegenseitig besuchten. Zu Gast in der Lausitz war auch Markus Reiterberger, der das rennfreie Wochenende in der MOTUL FIM Superbike World Championship (WorldSBK) nutzte, um an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren und die IDM zu besuchen, in der er sich 2013 und 2015 den Titel gesichert hatte. Gleichzeitig rührte Reiterberger die Werbetrommel für den WorldSBK-Lauf auf dem Lausitzring, der im September ausgetragen wird.

Motorradfahrer bei den Auto-Kollegen, DTM-Fahrer als Motorradzuschauer

Zwar hatte jeder ein vollgeplantes Wochenende, doch die BMW Fahrer nutzten die wenigen Lücken in ihren jeweiligen Terminplänen und schnupperten in die anderen Kategorien hinein.

Markus Reiterberger zum Beispiel ließ sich von BMW DTM-Pilot Martin Tomczyk durch die Box führen. Mit dabei waren auch die beiden BMW Motorsport Junioren Jesse Krohn und Louis Delétraz, die im ADAC GT Masters starten. Die vier fachsimpelten über die Ähnlichkeiten und Unterschiede in ihren jeweiligen Kategorien. Reiterberger ließ es sich auch nicht nehmen, seine BMW Kollegen aus der DTM in der Startaufstellung zu besuchen.

Die beiden Bayern Reiterberger und Tomczyk kennen sich schon länger und waren bereits vor zwei Jahren am Lausitzring gemeinsam auf die Strecke gegangen, als Tomczyk Reiterberger im Safety Car um den Kurs chauffiert und anschließend auf Reiterbergers BMW S 1000 RR ein paar Runden gedreht hatte. Das hätten die beiden gerne wiederholt, doch leider war es dieses Mal nicht möglich, da die Strecke aufgrund des vollen Rennsportprogramms immer belegt war.

Der aktuelle IDM-Spitzenreiter Mathieu Gines, Reiterberger, Henning Putzke, Leiter BMW Motorrad Deutschland, und Uwe Geyer, Leiter BMW Motorrad Motorsport Marketing, waren zudem in der großen Hospitality von BMW Motorsport zu Gast. Dort brachten sie den Besuchern die Faszination Motorrad-Rennsport näher.

BMW DTM-Pilot Timo Glock nutzte seine knappe Freizeit, um seinen Motorrad-Kollegen bei der Arbeit zuzuschauen. Was er sah, hat ihn mehr als beeindruckt. „Ich stand an der Boxenmauer und habe beobachtet, wie die Motorradfahrer vorbeigezogen sind und Turn 1 angebremst haben. Vor den Jungs muss man wirklich den Hut ziehen. Was die da abliefern, ist schon heiß – ohne jeden Schutz um sich herum. Das sind die wirklichen Heroes da draußen.“

Unwetter zum Abschluss

Zu gern hätten sich die Automobil-Piloten nach getaner Arbeit am späten Sonntagnachmittag noch das zweite Rennen der IDM angeschaut. Doch Petrus machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Nachdem es das ganze Wochenende sommerlich und sonnig war, ging pünktlich zum Start ein heftiges Gewitter über der Strecke nieder. Nach vier Runden musste das Rennen abgebrochen werden. Überall stand das Wasser, und durch die Boxengasse liefen richtige Bäche. Alle suchten Schutz unter Schirmen und Zelten. Ein nasses Ende eines tollen Racing-Wochenendes in der Lausitz.

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