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BMW Motorrad Motorsport
News

Manhattan Beach, USA, 11.05.2016, BMW Motorrad Motorsport

Gelebte Träume

Jubiläumssaison für Steve Rapp

2016 ist die Jubiläumssaison für BMW Motorrad Motorsport Racer Steve Rapp, denn er ist nun seit 20 Jahren professioneller Motorrad-Rennfahrer. Der Kalifornier hat jedoch noch ein „zweites Leben“: Wenn er nicht mit seiner Scheibe Racing BMW S 1000 RR in der MotoAmerica AMA/FIM North American Road Racing Series (AMA) antritt, geht Rapp in die Luft – als Linienpilot.

1996 startete Rapp seine professionelle Rennsport-Karriere. Und heute, 20 Jahre später, denkt er noch lange nicht ans Aufhören. Motorrad-Racing ist seine Leidenschaft. „Ich bin jemand, der den Wettbewerb liebt. Im Rennsport kann ich mich in einem starken Umfeld mit anderen messen“, erklärt Rapp. „Zudem liebe ich Motorräder. Und ich liebe es, mit Motorrädern Rennen zu fahren. Ich mache das nun schon so lange, dass es sich manchmal richtig komisch anfühlt, wenn ich fünf oder sechs Monate lang keine Rennen gefahren bin.“

Seine erste AMA-Saison auf der BMW S 1000 RR bestritt Rapp 2011 für das Team von San Diego BMW Motorsports. Als dann Steve Scheibe zur Saison 2015 sein Projekt Scheibe Racing ins Leben rief, war Rapp von Anfang an Feuer und Flamme. „Ich kannte Steve noch aus der Zeit, als er das Superbike-Programm von Harley Davidson leitete. Ich wusste, dass er eine Menge Erfahrung hat und ein professionelles Rennteam führen kann“, schildert er. „Mir war klar, dass wir nicht das Budget zur Verfügung haben, das er früher hatte, aber darauf kann man hinarbeiten. Und ich habe gefühlt, dass wir zusammen erfolgreich sein können.“

2016 ist die zweite gemeinsame Saison von Rapp und Scheibe Racing in der AMA.

Über den Wolken...

Der Motorrad-Rennsport ist jedoch nicht Rapps einzige Profession und Leidenschaft. Seit ein paar Jahren hat er einen nicht weniger aufregenden Zweitberuf – als Linienpilot. Wie kam es dazu?

„Fliegen war immer schon neben dem Motorradfahren meine zweite große Liebe“, erzählt Rapp. „Ich habe vor vielen Jahren mit dem Fliegen angefangen. Zunächst nur zum Spaß, denn mein Geld habe ich mit dem Rennsport verdient. Nachdem sich die Dinge um 2009 und 2010 im Zuge der Wirtschaftskrise änderten, wusste ich, dass ich mir etwas anderes zum Geldverdienen suchen musste. Und ich dachte mir: Wenn ich mein Leben nicht mehr mit dem Rennfahren finanzieren kann, dann eben mit dem Fliegen. Das war die naheliegende Lösung, denn Fliegen ist das, was dem Rennfahren am ähnlichsten ist.“

Seit zwei Jahren ist Rapp Pilot bei Virgin America und auf Verbindungen innerhalb der USA sowie nach Mexiko unterwegs.

Wenn er nicht gerade in der AMA auf die Rennstrecke geht oder quer über den Kontinent fliegt, genießt Rapp seine freien Tage zuhause in Manhattan Beach in Kalifornien. Diese Kombination ist ein echtes Musterbeispiel für einen aufregenden Lifestyle.

Seinen Traum zu Leben – viele Menschen würden dies nur zu gern tun. Rapp kann dies tatsächlich: „Es ist schon ein bisschen verrückt. Die meisten Leute haben nicht einmal die Möglichkeit, einen ihrer Träume auszuleben, aber ich kann dies sogar zwei- oder dreifach tun: den Rennsport, das Fliegen, das Leben in Südkalifornien. Ich habe wirklich sehr viel Glück.“

Die nächste Station in seinem AMA-Rennkalender ist der Virginia International Raceway, wo Rapp am kommenden Wochenende (13. bis 15. Mai) mit seiner BMW S 1000 RR wieder auf die Strecke gehen wird.

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