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BMW Motorrad Motorsport
News

Motorland Aragón, Spanien, 06.04.2016, FIM Superstock 1000 Cup

Ritt aufs Podium

P3 im ersten Rennen auf der BMW S 1000 RR

Nach dem fünften Rang von Jordi Torres hatte das Althea BMW Racing Team im MotorLand Aragón im Rennen des FIM Superstock 1000 Cups (STK1000) erneut Grund zum Jubeln. Raffaele De Rosa startete mit einem Podiumsplatz in die neue Saison, die in Alcañiz ihren Auftakt nahm.

De Rosa ist im Paddock kein Unbekannter – bereits in der vergangenen Saison startete er mit Althea Racing im STK1000. Dabei fuhr er sechsmal auf das Podium und holte den dritten Gesamtrang der Fahrerwertung. Zuvor sammelte er bereits in der 125er-, 250er-, Moto2 und Supersport-Weltmeisterschaft Erfahrung auf dem internationalen Parkett.

Dennoch gab es in Alcañiz eine Premiere für den Italiener, der erst vor wenigen Tagen, am 25. März, seinen 29. Geburtstag gefeiert hatte: Denn er bestritt sein Debütrennen auf der BMW S 1000 RR – und fuhr dabei als Dritter gleich auf das Podest.

Kühlen Kopf bewahrt und auf die Chance gelauert

Der STK1000-Lauf begann chaotisch, doch De Rosa bewahrte einen kühlen Kopf. Gleich in der ersten Kurve stürzten mehrere Piloten und das Rennen wurde abgebrochen. Aufgrund der roten Flagge wurde der Lauf auf acht Runden verkürzt – ein echter Sprint, in dem De Rosa eine Aufholjagd von Startplatz sechs aus nach vorne starten musste.

Im dritten Umlauf hatte er sich mit seiner RR mit der Startnummer 35 auf Rang vier verbessert und lauerte auf seine Podiumschance. Er heftete sich an das Hinterrad des Drittplatzierten Roberto Tamburini und ging in der letzten Runde mit einem souveränen Manöver an ihm vorbei. Tamburini versuchte noch zu kontern, stürzte aber. Somit war für De Rosa der Weg zu Rang drei auf dem Treppchen endgültig frei.

Doch das soll nur der Auftakt sein für eine erfolgreiche Saison – denn De Rosa will mehr. Und auch in Alcañiz wäre noch mehr drin gewesen, wenn das Rennen über die volle Distanz gegangen wäre: „Der Schlüssel zum Erfolg war, konzentriert zu bleiben. Es ist nur schade, dass ich in dem kurzen Rennen nicht auf die beiden Führenden aufschließen und mit ihnen kämpfen konnte. Also musste ich mich mit Rang drei begnügen – aber wir sehen uns wieder in zwei Wochen in Assen!“

„Platz drei ist fantastisch, auch wenn ich glaube, dass De Rosa ein noch besseres Ergebnis geholt hätte, wenn das Rennen nicht auf acht Runden verkürzt worden wäre. Das hat seine Strategie kaputtgemacht. Dennoch ist Platz drei ein positives Ergebnis und gut für die Meisterschaft“, bestätigt Althea BMW General Manager Genesio Bevilacqua, der nach Platz fünf für Jordi Torres in der WorldSBK und De Rosas Podium im STK1000 zufrieden Bilanz ziehen kann: „Ich möchte dem gesamten Team danken, den Ingenieuren vom HP Race Support und vor allem Berthold Hauser, der hier am Wochenende bei uns war.“

Scheib: Starke Performance mit der Wildcard

Neben De Rosa machte noch ein weiterer BMW Pilot auf sich aufmerksam: Maximilian Scheib. Genau – den jungen Chilenen kennt die BMW Motorrad Motorsport Familie aus der FIM CEV Superbike European Championship (CEV), in der er am Ende der vergangenen Saison als Rookie sensationelle Ergebnisse einfuhr. Auch in diesem Jahr tritt der 20-Jährige mit der BMW S 1000 RR des Targobank EasyRace SBK Teams in der CEV an. In Alcañiz war ging er mit einer Wildcard im FIM STK1000 Cup an den Start.

Auch wenn Scheib in diesem Jahr noch nicht getestet hat und er zum ersten Mal mit Pirelli-Reifen unterwegs war, lieferte er mit Rang neun ein starkes Debüt im FIM Superstock 1000 Cup ab. Und das, obwohl er zu den Fahrern gehörte, die in der ersten Kurve gestürzt waren. Sein Team reparierte das Bike in Rekordzeit und Scheib schaffte es pünktlich zum Re-Start auf den Grid. „Von daher habe ich etwas gemischte Gefühle, denn es wäre mehr drin gewesen. Aber ich möchte allen danken, die mich unterstützt haben. Ich habe den Support von so vielen Menschen gespürt“, sagte er. Für die kommende Saison in der CEV war dies jedenfalls schon einmal ein viel versprechendes Ergebnis.

Insgesamt sechs BMW Piloten gingen im STK1000-Rennen in Alcañiz an den Start. Luca Vitali belegte mit der BMW S 1000 RR des Teams 2R Racing den elften Rang und sammelte damit ebenfalls Punkte. Die beiden Piloten des Teams Motos Vionnet, Eric Vionnet und Thomas Toffel kamen als 19. und 27. ins Ziel. Federico D’Annunzio (FDA Racing Team) hatte Pech: Er war ebenfalls in den Sturz in der ersten Kurve verwickelt und konnte beim Re-Start nicht mehr antreten.

Links

• FIM SUPERSTOCK 1000 CUP (STK1000)
• www.worldsbk.com