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BMW Motorrad Motorsport
News

Macau, China, 25.11.2015, BMW Combined Road Race Challenge (BMW RRC)

Historischer Triumph in Macau

Dreifachsieg für die RR beim Macau Grand Prix

Am Ende der Rennsportsaison 2015 hat BMW Motorrad einen historischen Triumph gefeiert: Bei der 49. Auflage des Macau Grand Prix gab es nicht nur den ersten BMW Sieg bei diesem legendären Straßenrennen - Peter Hickman, Martin Jessopp und Michael Rutter haben gleich einen sensationellen Dreifachsieg für die bayerische Marke geholt.

Der Macau Grand Prix in der früheren portugiesischen Kolonie und heutigen chinesischen Sonderverwaltungszone Macau ist in jedem Jahr ein Highlight im internationalen Rennsportkalender. Der 6,115 Kilometer lange Guia Circuit durch die Häuserschluchten Macaus gehört zu den schwierigsten Stadtkursen der Welt. Auch das macht den Reiz und den Ruhm des Macau Grand Prix aus.

Das dominierende Motorrad

In diesem Jahr gingen im Feld von insgesamt 30 Teilnehmern zehn BMW Privatiers an den Start, unterstützt von den Experten von HP RaceSupport. Und die BMW S 1000 RR war auf dem schnellen, aber extrem engen Guia Circuit das dominierende Motorrad. Nicht weniger als sechs BMW Piloten beendeten den Macau Grand Prix in den Top-10, vier von ihnen kamen auf den ersten fünf Plätzen ins Ziel.

Schon in den Trainings und im Qualifying deutete sich an, dass die BMW Piloten zu den Favoriten auf den Sieg gehörten. Martin Jessopp gab mit seiner BMW S 1000 RR von Riders Motorcycles BMW das Tempo vor: Bestzeiten im Training und in der Qualifikation. Damit sicherte sich Jessopp seine erste Macau-Pole. Seine Markenkollegen Peter Hickman (Briggs Equipment BMW) und Michael Rutter (Penz13.com BMW Motorrad Motorsport by MGM China) sorgten mit den Startplätzen zwei und drei dafür, dass die erste Startreihe fest in BMW Hand war.

Rennkrimi in den Häuserschluchten

Das Rennen, das traditionell am Samstag ausgetragen wird, entwickelte sich zu einem echten Krimi. In der ersten Rennhälfte führte Jessopp das Feld von der Poleposition aus an. Er hatte sich für den weicheren Reifen entschieden und profierte davon in den ersten Runden. Doch zur Halbzeit begannen seine Reifen, mehr abzubauen als die härteren Mischungen seiner Verfolger.

Damit war der Weg frei für Hickman. Nach zwölf Runden kam er mit einem Vorsprung von 6,276 Sekunden auf Jessopp als Sieger ins Ziel. Zudem sorgte er mit seiner RR in einer Zeit von 2:24.940 Minuten für die schnellste Rennrunde. Hickman war erst zum zweiten Mal überhaupt in Macau dabei. Im vergangenen Jahr gab er sein Debüt, konnte aber nach einem Sturz im Qualifying im Rennen nicht antreten. Nun holte er seinen ersten Macau-Sieg – und den ersten für BMW.

„Es fühlt sich absolut fantastisch an! Ich bin erst zum zweiten Mal hier in Macau. Straßenrennen habe ich schon lange keine mehr bestritten, aber in der British Superbike Championship waren meine Ergebnisse in den vergangenen beiden Jahren recht gut. Es ist klasse, dass es mir gelungen ist, das auch auf den Straßensport zu übertragen“, sagte Hickman.

Und weiter: „Nach dem Training und dem Qualifying wussten wir alle, dass Martin wirklich stark unterwegs war. Um ehrlich zu sein, war seine Pace im Vergleich zu allen anderen scheinbar einfach zu schnell. Ich bin mit Dunlop-Reifen gefahren, Martin und Michael mit anderen. Von daher wussten wir, dass wir in der zweiten Rennhälfte stark sein würden. Mir war klar, dass Martin in den ersten fünf, sechs Runden davonziehen würde und ich habe gehofft, dass wir ihn dann wieder einholen können. Martin war verdammt schnell unterwegs. Ich habe mir gedacht: Du musst einfach sauber fahren, keine Fehler machen und so schnell sein, wie du kannst. Dann bot sich mir die Chance. In der Lisboa-Kurve war ich nah genug an ihm dran und habe ihn direkt überholt. Zum Glück ist der Plan aufgegangen.“

Alle Podiumsplätze für BMW, die Teamtrophy für Penz13.com

Komplettiert wurde der historische Erfolg für BMW durch Jessopp und Rutter, die mit den Plätzen zwei und drei für ein reines BMW Podium sorgten. Jessopp hätte jedoch gern selbst auf der obersten Stufe gestanden: „Das war das Maximum, das ich mit diesem Reifen herausholen konnte. Ich hatte einige heikle Momente, deshalb musste ich das Bike auf dem zweiten Platz nach Hause bringen. Es ist schade, denn meine Pace war wesentlich besser. Aber Glückwunsch an Peter!“

Rutter lieferte sich in den engen Häuserschluchten packende Positionskämpfe mit den anderen Stars der internationalen Road-Racing-Szene. Er behielt die Oberhand und sicherte sich den dritten Platz auf dem Podest – obwohl er technische Probleme hatte. „Aber die zwei da vorn sind sowieso ihr eigenes Rennen gefahren. Ich habe um einen Platz auf dem Podium gekämpft. Am Schluss habe ich noch einmal richtig gepusht – und meine letzte Runde war dann auch meine schnellste des ganzen Rennens“, berichtete er.

Rutters Teamkollege bei Penz13.com BMW Motorrad Motorsport by MGM China, Gary Johnson, rundete das starke Ergebnis für BMW ab: Er kam mit seiner RR auf Platz fünf ins Ziel. So sorgte er gemeinsam mit Rutter dafür, dass die Penz13.com-Mannschaft um Chef Rico Penzkofer als bestes Team die Teamtrophy gewann. Auf dem Podium – geehrt mit Lorbeerkranz und großem Pokal – zeigte Penzkofer nach unten auf seine Mannschaft: „Ja, ihr da unten vor dem Podium habt das erst möglich gemacht. Danke!“

Sechs RRs in den Top-10

Zusätzlich zu den vier BMW Piloten auf den ersten fünf Plätzen beendeten zwei weitere RR Fahrer das legendäre Rennen in den Top-10: Lee Johnston (East Coast Construction) wurde Neunter, direkt gefolgt von David Johnson (Ice Valley by Motorsave Trade) auf Position zehn.

Der Macau Grand Prix wurde für die BMW Combined Road Race Challenge (BMW RRC) und die BMW Motorrad Race Trophy gewertet.

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