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BMW Motorrad Motorsport
News

München, 02.12.2014, BMW Motorrad Motorsport

BMW Motorrad Race Trophy: Eine neue Herausforderung für alle BMW Motorrad Rennfahrer

Die besten 20 Teilnehmer der BMW Motorrad Race Trophy geehrt

Der Wertungszeitraum der ersten BMW Motorrad Race Trophy ist beendet und mit dem Deutschen Markus Reiterberger steht ein würdiger Sieger fest. Bis zum Schluss blieb der Kampf um die mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Race Trophy spannend.

Nachdem sich die Tabellenspitze in der BMW Motorrad Race Trophy fast wöchentlich geändert hat, gab Reiterberger seit Ende August die Führung nicht mehr ab und untermauerte sie noch mit einem hervorragenden Doppelsieg beim IDM Superbike Rennwochenende Mitte September am Lausitzring sowie einem weiteren Sieg beim IDM Finale in Hockenheim. Ihm dicht auf den Fersen hing jedoch der Franzose Emilien Jaillet, der sich in diesem Jahr den Titel in der Klasse ‚European Bikes’ der französischen Superbike Meisterschaft gesichert hat.

Wertungstabelle nach jedem Rennwochenende verfolgt

Markus Reiterberger gibt zu, dass er die Wertungstabelle der Race Trophy nach jedem Rennwochenende intensiv verfolgt hat: „Ich habe immer nach dem Tabellenstand geschaut und war ziemlich nervös nach jedem Rennen. Schließlich weiß man ja nicht immer gleich, welche Ergebnisse die Teilnehmer in den anderen Rennserien erreicht haben.“

Für den Oberbayer ist die Race Trophy vor allem auch eine neue Herausforderung für BMW Motorrad Rennfahrer auf der ganzen Welt: „Der Gewinn der Meisterschaft in der IDM im letzten Jahr war sicherlich einer der Höhepunkte in meiner Karriere. Aber in diesem Jahr die Race Trophy zu gewinnen, ist fast noch besser. Ich habe die Saison sehr genossen.“

Eine neue Dimension von Motorsport

Emilien Jaillet freut sich unterdessen über den zweiten Platz in der Race Trophy und bestätigt: „Die Race Trophy ist eine neue Dimension von Motorsport. Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis und sehr beeindruckt von dem, was BMW Motorrad mit der Race Trophy für uns Privatfahrer bietet. Der zweite Platz ist die Belohnung für viele Jahre harter Arbeit.“

Auch der Drittplatzierte Marco Nekvasil – mit 17 Jahren der jüngste Pilot im Feld – hatte durch seinen zweiten Doppelsieg in Oschersleben in der Superstock-Klasse der IDM zwischenzeitlich die Führung in der Race Trophy übernommen. Der talentierte Österreicher startete 2014 zum ersten Mal auf der S 1000 RR, gewöhnte sich aber in einem unglaublichen Tempo an sein neues Race Bike: „Die BMW war perfekt für mich. Von Anfang an habe ich mich auf ihr wie zu Hause gefühlt. Es ist mir sehr leicht gefallen, mich an sie zu gewöhnen, obwohl ich ja von den 600-Kubik-Maschinen kam. Die RR ist wirklich cool zu fahren und die Beschleunigung ist unglaublich.“

Wichtige finanzielle Unterstützung

Die Race Trophy ist für Nekvasil vor allem auch wegen der finanziellen Unterstützung wichtig: „Für jede Rennsaison braucht man ein entsprechendes Budget und die Race Trophy hilft uns Fahrern dabei, dieses zu finden.“

Glücklich über das Preisgeld zeigte sich auch die beste Dame in der BMW Motorrad Race Trophy Lucy Glöckner: „Das Preisgeld wird ins Sparschwein gesteckt, mit dem ich mir bald ein Wohnmobil kaufen möchte, das ich an der Rennstrecke nutzen kann.“ Die 24-Jährige Rennfahrerin hatte sich in diesem Jahr mit ihrer HP4 die Vizemeisterschaft in der Superstock-Klasse der IDM gesichert und war mit ihrem Doppelsieg in Zolder, dem letztlichen Meister Marco Nekvasil dicht auf den Fersen. In der Race Trophy belegte sie Platz 7.

Sich über die Grenzen der eigenen Rennserie einen Namen machen

Dass die Race Trophy eine hervorragende Gelegenheit ist, um sich als BMW Motorrad Rennfahrer über die Grenzen der eigenen Rennserie hinaus einen Namen zu machen, bestätigt auch der Südafrikaner Lance Isaacs, der vergangenes Wochenende die Südafrikanische Meisterschaft als Vize-Meister beendete.

„Diese internationale Meisterschaft ist sehr wichtig für mich und für mein Land, denn durch sie sehen auch viele junge und ambitionierte Rennfahrer in Südafrika, was BMW Motorrad ihnen bieten kann. BMW Motorrad ist für mich aktuell der führende Hersteller bei den Superbikes. Durch die Race Trophy fühle ich mich den anderen Fahrern – darunter so große Namen wie Michael Dunlop und Ryuichi Kiyonari – sehr verbunden. Die fahren in Meisterschaften, in denen ich wohl nicht antreten würde, aber ich kann über die Race Trophy dennoch mit ihnen konkurrieren. Das ist großartig.“

Hervorragende Gemeinschaft in der BMW Motorrad Motorsport Familie

Doch in der BMW Motorrad Race Trophy geht es nicht nur um internationale Bekanntheit und Preisgelder. Auch die Gemeinschaft ist wichtig, wie Sylvain Barrier bestätigt, der in diesem Jahr wohl die schwierigste Saison seiner Karriere erlebte: „Ohne mein Team und die BMW Motorrad Familie wäre mir ein Comeback nach solch einer Verletzung wohl nicht gelungen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Chance hatte, wieder zurückzukommen, obwohl mein Ersatz Leon Camier ebenso hervorragende Leistungen gebracht hat.“

Der zweifache WSBK Superstock-Champion hatte im März 2014 einen schweren Autounfall und wurde daher seit dem Rennen im spanischen Aragón für fünf Läufe vom Briten Leon Camier ersetzt.

Privatfahrer sind die besten Markenbotschafter

Dass der Aufbau einer Gemeinschaft unter den BMW Motorrad Privatfahrern bei der Entwicklung der BMW Motorrad Race Trophy sehr wichtig war, bestätigt auch Udo Mark, Marketing Direktor von BMW Motorrad Motorsport: „Es sind die Privatfahrer und ihre Teams, die an den Rennstrecken dieser Welt die BMW Motorrad Flaggen hoch halten und unsere Marke vertreten! Uns ist wichtig, mit ihnen im engen Kontakt zu stehen und sie zu unterstützen. Ob mit dem HP Race Support oder mit der Race Trophy. Anfang des Jahres mussten wir noch ziemlich oft erklären, was wir mit der Race Trophy bezwecken. Aber sobald die Fahrer verstanden hatten, waren sie begeistert. Und darauf sind wir mächtig stolz.“

Klar, dass für das kommende Jahr eine Weiterentwicklung der Race Trophy ansteht. Neben dem bisherigen Preisgeld wird es eine zusätzliche Auszeichnung für jedes Team und jeden Fahrer geben, das bzw. der einen Meisterschaftstitel erringt. „Die Teams sind sehr wichtig, denn ohne Team kann ein Fahrer nicht erfolgreich sein“, so Udo Mark weiter. „Deshalb werden wir im kommenden Jahr auch die harte Arbeit der Menschen würdigen, die im Hintergrund wirken.“

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