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BMW Motorrad Motorsport
News

Jerez de la Frontera, Spanien, 11.06.2019, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

Weitere Top-5-Platzierung in der WorldSBK

Das BMW Motorrad WorldSBK Team in Jerez de la Frontera

Für das BMW Motorrad WorldSBK Team und die Fahrer Tom Sykes und Markus Reiterberger stand am Wochenende die sechste Runde der WorldSBK 2019 in Jerez de la Frontera auf dem Programm. Dabei gab es eine weitere Top-5-Platzierung für die neue BMW S 1000 RR: Sykes fuhr im Superpole Race am Sonntag auf Rang fünf. Wir fassen das Renngeschehen in Jerez de la Frontera und die Reaktionen zusammen.

Das Renngeschehen

In der Superpole-Qualifikation am Samstagvormittag stellte Sykes seine RR auf den sechsten Startplatz. Reiterberger klassifizierte sich auf Rang 14. Am Start von Rennen eins verbesserte sich Sykes auf Rang vier, fiel aber in der ersten Kurve wieder zurück. Er lag dann bis zum letzten Umlauf auf dem siebten Platz, ehe er wieder Rang sechs übernahm. Reiterberger arbeitete sich am Start um zwei Plätze nach vorne und kämpfte in der Folge um eine Top-10-Platzierung. Am Ende sah er die Zielflagge als Elfter, sieben Zehntelsekunden hinter dem Zehntplatzierten.

Im Superpole Race am Sonntagvormittag holte Sykes dann den fünften Platz und damit Startplatz fünf für Rennen zwei am Nachmittag. Reiterberger beendete das Superpole Race auf Platz 15. Als im Hauptrennen in der sechsten Runde die vor Sykes liegenden Chaz Davies und Marco Melandri kollidierten, übernahm Sykes den vierten Platz. In Runde neun büßte er jedoch selbst nach einem Ausrutscher mehrere Positionen ein. Das Rennen wurde dann nach 18 Umläufen nach einem Unfall abgebrochen, und Sykes wurde als Siebter gewertet. Im Hauptrennen hatte Reiterberger wie Sykes Grip-Probleme und belegte Rang zwölf.

In zwei Wochen steht in Misano die nächste Runde der WorldSBK-Saison 2019 an. Dort hat das BMW Motorrad WorldSBK Team im Vorfeld von Jerez de la Frontera getestet.

Stimmen nach den Rennen in Jerez de la Frontera

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor:
„Wir sehen die Fortschritte, die wir mit der neuen BMW S 1000 RR kontinuierlich machen. Aber aus verschiedenen Gründen können wir diese noch nicht in allen Rennen konstant in die entsprechenden Ergebnisse umsetzen. Daher fällt unsere Jerez-Bilanz gemischt aus. Tom hat erneut das Potenzial der RR gut ausgenutzt, und auch Markus hat nach einem schwierigen Freitag gute Fortschritte gemacht. Aber in Rennen zwei am Sonntag hätten wir, in Anbetracht dessen, dass einige Topfahrer ausgefallen sind, eindeutig bessere Positionen einfahren müssen. Jedoch hatten beide Fahrer Schwierigkeiten mit dem Grip, und wir werden nun analysieren, was die Ursache dafür war. Positiv ist, dass Tom einige wertvolle Punkte sammeln konnte und dass Markus’ Gefühl für das Bike besser wurde. Darauf gilt es aufzubauen. Gleichzeitig geht die Entwicklung der neuen RR weiter, und wir hoffen, in Misano den nächsten Schritt machen zu können.“

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team:
„Markus hatte einen sehr produktiven Samstag. Wir haben an seinem Bike über Nacht eine sehr große Änderung vorgenommen, und er hat sich sehr gut daran angepasst. Ich freue mich für ihn. Er konnte das dann auch im Samstagsrennen umsetzen. Natürlich wäre eine Top-10-Platzierung schön gewesen, doch Platz elf war auch ein gutes Ergebnis. Tom hatte eine gute Superpole, mit einem Startplatz innerhalb der beiden vordersten Reihen. Er hatte einen guten Start, fiel dann aber im Getümmel zurück. Das gesamte Rennen über hing er auf dieser Position fest, bis er am Schluss noch einen Platz geerbt hat. Am Sonntag war Toms Superpole Race wirklich stark. Wir waren sehr zufrieden mit dem fünften Platz, der ihn für das zweite Rennen in eine gute Ausgangslage gebracht hat. Dieses zweite Rennen verlief für Tom schwierig. Seine Rundenzeiten waren zwar schneller als im Samstagsrennen, aber das war auch bei allen anderen der Fall. Er wurde Siebter, aber ohne die Ausfälle vor ihm wäre es wohl wahrscheinlich eher der zehnte Platz geworden. Auch Markus hatte einen schwierigen Sonntag. Nach einem viel versprechenden Start in das Wochenende verlief der Sonntag also nicht optimal für uns. Aber wir werden uns in Misano stärker zurückmelden.“

Tom Sykes:
„Insgesamt denke ich, dass wir hier einige ganz gute Ergebnisse eingefahren haben. Mit Rennen zwei bin ich allerdings etwas enttäuscht. Ich hatte eine massive Schrecksekunde in einer schnellen Rechtskurve. Ich habe bei 170 km/h die Kontrolle über die Front verloren und bin über 50 Meter weit gerutscht. Es war Glück, dass ich das noch abfangen konnte. Danach ist es mir gelungen, wieder auf die Jungs vor mir aufzuschließen, aber ich bin nicht an ihnen vorbeigekommen. Ich denke, dass wir insgesamt mit der Motorperformance, die wir im Moment haben, einige gute Resultate eingefahren haben. Wir sammeln weiter Informationen, um die nächsten Fortschritte zu machen. Ich bin mir sicher, dass wir uns mit dem Projekt weiter in Richtung Podiumsplatzierungen entwickeln. Wenn man sich das Team, den Hersteller und die Fahrer ansieht, dann haben wir großes Potenzial. Wir müssen nur daran arbeiten, die kleine Lücke nach vorn zu schließen, und in Misano machen wir hoffentlich den nächsten Schritt.“

Markus Reiterberger:
„Mit dem Samstag war ich wirklich zufrieden. Am Freitag hatten wir einen recht komplizierten Tag, und mein Team hat richtig hart gearbeitet, um mir ein vollkommen anderes Bike hinzustellen. Ich bin ihnen sehr dankbar. Das Ziel lautete, in die Top-10 zu fahren. Das haben wir zwar knapp verpasst, aber wir haben Fortschritte gemacht, und das ist das Wichtigste. Leider haben die Änderungen, die wir dann für das Superpole Race und für das Rennen am Sonntag vorgenommen haben, nicht ganz so geholfen, wie wir uns erhofft hatten. Ich hatte im zweiten Rennen einen super Start, und in den ersten Runden hatte ich ein super Gefühl auf dem Bike. Ich konnte wirklich gut mitfahren. Doch dann hat der Grip am Hinterrad nachgelassen, und es war schwierig, den zwölften Platz noch zu halten. Das Ergebnis ist natürlich nicht, was wir uns gewünscht hatten. Aber wir konnten wieder einige Erkenntnisse mitnehmen und Informationen sammeln. Wir werden hart weiterarbeiten, und jetzt freue ich mich auf Misano. Bis dahin werde ich versuchen, herauszufinden, was ich an meinem Fahrstil eventuell noch verändern kann und wir werden die Daten analysieren, um zu sehen, was wir am Bike machen können.“

Ergebnisse FIM Superbike World Championship, Jerez de la Frontera:

Rennen 1:

6. Tom Sykes (BMW Motorrad WorldSBK Team)
11. Markus Reiterberger (BMW Motorrad WorldSBK Team)

Superpole Race:

5. Tom Sykes
15. Markus Reiterberger

Rennen 2:

7. Tom Sykes
12. Markus Reiterberger

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