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BMW Motorrad Motorsport
News

Brands Hatch, Großbritannien, 21.10.2015, British Superbike Championship (BSB)

Sieg beim BSB-Finale

Gelungener Saisonabschluss in Brands Hatch

Zum Abschluss auf der obersten Stufe des Treppchens: Tyco BMW Pilot Michael Laverty feierte beim Saisonfinale der British Superbike Championship (BSB) in Brands Hatch einen Sieg sowie einen weiteren Podiumsplatz. Erfolgreich abgerundet wurde das Wochenende durch seinen BMW Markenkollegen Adam Jenkinson, der im Rennen der Superstock-Klasse auf das Podium fuhr.

„Triple Header“ beim Finale

Beim Finale wurde den Fans noch einmal geballte Rennaction geboten. In der Superbike Klasse (BSB SBK) standen drei Rennen auf der langen „Grand-Prix“-Variante des Brands Hatch Circuits an, eines am Samstag und zwei am Sonntag. Im ersten Lauf belegte Laverty den neunten Rang. Am Sonntag fuhr er dann mit seiner BMW S 1000 RR in beiden Rennen auf das Podium.

Im zweiten Lauf des Wochenendes am Sonntagmittag zeigte Laverty eine beeindruckende Aufholjagd: Von Startplatz zwölf aus arbeitete er sich immer weiter nach vorn und sah schließlich als Dritter die Zielflagge. Dieses Mal hatte sich Laverty für den weichen Hinterreifen entschieden – üblicherweise setzt er auf die harte Mischung. „Von daher habe ich in den ersten Runden zunächst den Reifen kennengelernt und gesehen, wie das Bike reagiert. Im weiteren Rennverlauf konnte ich dann zulegen und einige Überholmanöver starten“, erklärte Laverty danach. Für das abschließende Rennen sah er aber noch Luft nach oben: „Das Bike war noch nicht perfektauf den Reifen abgestimmt. Für das letzte Rennen werden wir noch ein paar Änderungen vornehmen und dann hoffentlich noch stärker sein.“

Er sollte Recht behalten. Im finalen Lauf lieferte er sich an der Spitze einen packenden Dreikampf mit James Ellison und Shane Byrne. Die Führung wechselte mehrfach zwischen den Dreien, doch am Ende behielt Laverty die Oberhand: Er kam mit einem Vorsprung von 0,273 Sekunden als Erster ins Ziel. Damit feierte Laverty, der seine erste Saison mit der BMW S 1000 RR bestritt, seinen ersten BSB-Sieg auf dem Superbike aus München.

Das Beste kommt zum Schluss

„Wir haben uns das Beste bis zum Schluss aufgehoben“, kommentierte Laverty seinen Final-Erfolg. „Ein großer Dank geht an die Jungs von Tyco BMW, die immer an mich geglaubt haben. Das ist die perfekte Belohnung für all ihre Mühe. Wir haben seit den letzten Rennwochenenden auf diesen Sieg hingearbeitet und seit den Upgrades von Assen (u.a. eine neue Schwinge) habe ich immer daran geglaubt, dass wir die Pace für das Podium haben.“

„Als ich nach Brands Hatch gekommen bin, habe ich daran gedacht, wie gern ich auf die oberste Stufe des Treppchens steigen würde“, fuhr Laverty fort. „Nachdem wir vor dem letzten Rennen noch ein paar Änderungen vorgenommen hatten, bin ich beherzt auf Angriff gefahren. In den ersten Runden wollte ich schon ganz nach vorn, ich hatte jedoch Bedenken, dass ich meinen Reifen zu sehr belaste. Aber ich hatte bis zum Schluss Grip. Beim Anbremsen der vorletzten Kurve war ich nicht ganz optimal unterwegs und ich wusste, dass die Jungs ein Manöver starten würden. Aber ich habe mich gleich wieder gegen sie durchgesetzt. Dieser Sieg bedeutet dem ganzen Team genauso viel wie mir. Danke an die Jungs, die mir ein großartiges Bike hingestellt haben. Meine BMW S 1000 RR war perfekt.“

Laverty gehörte zu den sechs „Title Fighters“ im BSB-Showdown. Er beendete die Saison mit 601 Punkten auf dem vierten Gesamtrang. Sein Teamkollege Tommy Bridewell, ebenfalls ein „Title Fighter“, wurde mit 545 Punkten Sechster der Meisterschaftswertung. Bridewell kam in Brands Hatch zweimal auf dem elften und einmal auf dem zwölften Platz ins Ziel. In der Herstellermeisterschaft belegt BMW den dritten Platz.

Jackson bleibt bei Buildbase BMW

Buildbase BMW Pilot Lee Jackson, der seine erste Saison in der Superbike-Klasse bestritt, zeigte beim Finale ebenfalls einen starken Auftritt. Im Rennen am Samstag war er als Fünfter bestplatzierter RR Fahrer und holte damit sein bestes Saisonergebnis. In Lauf zwei am Sonntagmittag wurde er Sechster. Nur im finalen Rennen hatte er Pech und verzeichnete ein „DNF“.

Der 20-Jährige hat sich im Laufe seiner Superbike-Debütsaison kontinuierlich gesteigert, und deshalb wird Buildbase BMW auch im kommenden Jahr auf ihn setzen. „Ich freue mich sehr, dass ich bei Buildbase BMW bleibe. Wir sind ein großartiges Team und haben mit der BMW S 1000 RR ein fantastisches Bike“, so Jackson. „Wir hatten eine gute Saison, aber als Fahrer strebt man immer nach noch besseren Ergebnissen. Ich denke, dass wir nächstes Jahr – mit der Erfahrung, die ich jetzt gesammelt habe – den Top-6 noch näher kommen können.“ Für Jackson, der bereits zwei Jahre in der Superstock-Klasse für Buildbase BMW gefahren ist, wird es die insgesamt vierte Saison im Team.

Teammanager Steve Hicken zählt große Stücke auf den Youngster: „Obwohl er erst vor ein paar Wochen 20 geworden ist, hatte Lee eine hervorragende Saison. Er ist einer der jüngsten Fahrer im Feld und gehörte zu denen, die in den Top-10 und sogar um Plätze unter den ersten Sechs gekämpft haben. Er hat sich als Fahrer enorm weiterentwickelt, ist konstanter geworden und hat mit jedem Wochenende weitere Fortschritte gemacht.“

Die Ergebnisse der weiteren RR Fahrer

Neben Laverty, Bridewell und Jackson traten in Brands Hatch vier weitere BMW Piloten an. Peter Hickman (RAF Reserves BMW) sah in den drei Rennen zweimal als Zwölfter und einmal als Elfter die Zielflagge. Martin Jessopp (Riders Motorcycles BMW) belegte die Positionen 16, 15 und 13. Billy McConnell (Smiths Racing BMW) wurde im ersten Rennen 15., die anderen beiden Rennen beendete er nicht.

Jacksons Buildbase BMW Teamkollege Richard Cooper konnte in den Rennen nicht antreten, nachdem er im Qualifying schwer gestürzt war. Dabei zog er sich eine leichte Gehirnerschütterung sowie ein geplatztes Blutgefäß im Nacken zu. Cooper war als bestplatzierter Pilot außerhalb des „Title Showdowns“ nach Brands Hatch gekommen und hatte damit gute Chancen auf den Gewinn des BSB Riders‘ Cups. Dazu fehlten ihm nun zwölf Punkte.

Superstock-Podium zum Abschluss

Im Rennen der Superstock-Klasse (BSB STK) gab es zum Abschluss der Saison noch einmal einen Podiumsplatz für die BMW S 1000 RR: Adam Jenkinson (Northern Escalator Installations) wurde Dritter. Direkt dahinter folgte Luke Quigley (Formwise Washrooms / Bathams) als Vierter. Dominic Usher (DU Racing BMW) fuhr als Siebter ebenfalls in die Top-10.

In der Gesamtwertung gingen die Plätze zwei bis fünf an BMW Piloten: Alastair Seeley (Tyco BMW / vier Saisonsiege und vier weitere Podiumsplätze) beendete die Saison als Zweiter hinter Meister Josh Elliott, Hudson Kennaugh (Trik-Moto BMW / drei Saisonsiege und fünf weitere Podiumsplätze) ist Gesamtdritter. Quigley folgt als Vierter, Jenkinson ist Fünfter.

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