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BMW Motorrad Motorsport
News

Doha, Katar, 21.10.2015, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

WM-Finale unter Flutlicht

Spektakuläre Kulisse in der Wüste Katars

Beim Saisonfinale der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2015 (WSBK) traten die BMW Piloten vor einer spektakulären Kulisse auf: Die letzten beiden Rennen des Jahres wurden am vergangenen Wochenende unter dem Flutlicht des hochmodernen Losail International Circuits in Katar ausgetragen.

In der Wüste vor den Toren Dohas standen Teams und Fahrer vor zwei Herausforderungen: dem ungewohnten Zeitplan und der großen Hitze. Die Trainings, die Superpole und die Rennen fanden erst am Abend statt. So stiegen die Piloten zu einer Zeit auf ihre Maschinen, zu der sie normalerweise die letzten Abstimmungsbesprechungen mit ihren Teams führen und sich auf den Weg ins Hotel machen. Dabei herrschten auch in den Abendstunden noch Temperaturen von über 30 Grad.

Die Lichtverhältnisse allerdings stellten niemanden vor ein Problem: 3.600 Lichtquellen, verteilt auf 1.000 Flutlichtmasten, sorgen auf einer Fläche, die in ihrem Ausmaß 70 Fußballfeldern entspricht, für eine Helligkeit wie am Tag. Die Piloten können sogar mit dunklem Visier fahren. 500 Kilometer Kabel wurden verlegt. Gekostet hat diese beeindruckende Flutlichtanlage nicht weniger als zehn Millionen Euro.

Top-10-Platzierung für Badovini

BMW Motorrad Italia SBK Pilot Ayrton Badovini fuhr in Losail das erste Mal unter Flutlicht. Er nutzte den Freitag, um sich mit dieser ungewohnten Situation vertraut zu machen. Im Training am Samstag verbesserte er seine Rundenzeit auf seiner BMW S 1000 RR weiter. Doch in der Superpole 1 konnte er nicht das richtige Gefühl für den Qualifying-Reifen entwickeln. Am Ende stand für den Italiener Startplatz 14 in der fünften Reihe zu Buche.

Badovini hatte in beiden Rennen einen guten Start und konnte mit einer guten Pace Positionen gutmachen. In Lauf eins, der um 19 Uhr Ortszeit gestartet wurde, belegte er den elften Platz. In Lauf zwei, der um 22 Uhr begann, fuhr er vor bis in die Top-10. Er lag kurz vor Schluss auf Rang neun, machte dann aber einen kleinen Fehler und kam als Zehnter ins Ziel.

„Alles in allem ist das Wochenende recht gut gelaufen. Wir hatten zwar zunächst Probleme, haben dann aber eine gute Abstimmung gefunden“, bilanziert Badovini. „Im ersten Rennen hatte ich mir etwas mehr erwartet. Ich war in einer eng umkämpften Gruppe unterwegs, aber am Schluss herrschten schwierige Bedingungen und ich konnte keine Plätze mehr gutmachen. Was im zweiten Rennen passiert ist, war schade. Ich war gut unterwegs und hätte Platz sechs oder sieben holen können. Aber ein paar Runden vor dem Ziel habe ich einen Fehler gemacht und den Anschluss an meine Vorderleute verloren.“

Punkte für die Tóth-Piloten

Für das BMW Team Tóth gab es beim Finale noch einmal Grund zur Freude: Beide Piloten fuhren in die Punkte und egalisierten das bisher beste Ergebnis der ungarischen Mannschaft in der Superbike-WM. Gábor Rizmayer belegte mit seiner BMW S 1000 RR in beiden Rennen den 13. Rang. Sein Teamkollege Imre Tóth holte mit Position 14 im zweiten Lauf Punkte (Rang 17 im ersten Rennen). Damit sammelten die beiden insgesamt acht Zähler, genauso so viele wie am Rennwochenende in Misano.

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