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BMW Motorrad Motorsport
News

Imola, Italien, 13.05.2019, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

Die neue RR ist auf Pace

Starke Performance in Imola

Bei der fünften Runde der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) im italienischen Imola stellte das BMW Motorrad WorldSBK Team unter Beweis, dass die Rennpace der neuen BMW S 1000 RR stimmt. Das Team sammelte weitere starke Ergebnisse – und es wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Doch das Glück war den beiden Piloten Tom Sykes und Markus Reiterberger nicht immer hold.

Zudem fiel das Rennwochenende für die WorldSBK und das Team kürzer aus als geplant. Nachdem am Freitag und Samstag bei Sonne und warmen Temperaturen beste Bedingungen geherrscht hatten, musste Rennen zwei am Sonntag aufgrund starken Regens abgesagt werden.

Das Renngeschehen

In der Superpole-Qualifikation am Samstagvormittag hatten sich beide Fahrer des BMW Motorrad WorldSBK Teams eine gute Ausgangslage für das erste Rennen gesichert. Sykes stellte seine RR auf Startplatz sechs, direkt gefolgt von Reiterberger auf Position sieben.

Nach einem sehr guten Start lag Sykes bis zur Rennmitte aussichtsreich auf Rang drei, mit einem guten Vorsprung auf seine Verfolger. Dann musste der Brite jedoch vorzeitig die Box ansteuern. Reiterberger fiel am Start auf Rang 13 zurück und blieb zunächst auf dieser Position, ehe er in der Schlussphase wieder Positionen gutmachte und in die Top-10 zurückkehrte.

Bereits im Warm-up am Sonntagmorgen war die Strecke feucht. Für das BMW Motorrad WorldSBK Team war es mit der neuen BMW S 1000 RR die erste Session unter Regenbedingungen überhaupt, denn bisher war es bei allen Tests und Rennen trocken gewesen.

Zum Superpole Race am Sonntagvormittag herrschten wechselhafte, teils wieder trockene Bedingungen. Sykes zeigte eine beeindruckende Aufholjagd: Er musste als Letzter aus der Boxengasse starten, da in der Startaufstellung ein zu geringer Reifendruck festgestellt worden war. Sykes pflügte auf seiner RR durchs Feld und machte in dem Zehn-Runden-Sprint Position um Position gut, bis er schließlich als Achter das Ziel erreichte. Reiterberger beendete das Superpole Race als Zehnter. Pünktlich zur Startaufstellung des zweiten Rennens setzte starker Regen ein. Der Start wurde zunächst verschoben, nach knapp eineinhalb Stunden erfolgte die endgültige Rennabsage.

Stimmen nach den Rennen in Imola

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor:
„Der Samstag hat mit der Superpole-Qualifikation recht gut für uns begonnen. Vor allem Markus hat mit Platz sieben gezeigt, dass er seit dem Training am Freitag einen großen Schritt nach vorn gemacht hat. Im Samstagsrennen hatte Tom einen super Start, und allein auf Rang drei liegend konnte er das Potenzial der RR sehr gut ausschöpfen. Doch leider trat dann ein Problem mit der Leistungssteuerung auf, sodass Tom diese Performance nicht in das entsprechende Ergebnis umsetzen konnte. Markus fiel leider im Getümmel des Starts zurück und hing zunächst im hinteren Feld fest. Somit gestaltete sich das Rennen für ihn schwierig, doch er hat sich wieder nach vorn gekämpft und mit Platz zehn weitere wichtige Punkte gesammelt. Insgesamt können wir nach diesem Wochenende das positive Fazit ziehen, dass unsere Rennpace sehr gut ist. Auch wenn wir dies in den Rennen mit dem technischen Ausfall und Toms Rückversetzung im Superpole Race leider nicht so umsetzen konnten. Ich verstehe die Entscheidung der Verantwortlichen und der Fahrer, dass es zu gefährlich gewesen wäre, das zweite Rennen am Sonntagnachmittag zu starten. Auch, wenn es gut für uns gewesen wäre, im Regen zu fahren, um uns für die Zukunft rüsten zu können. Insgesamt sind wir nach Imola recht positiv gestimmt, und das nehmen wir mit zum nächsten Rennen.“

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team:
„Toms Ausfall am Samstag war wirklich schade. Es ist das fünfte Wochenende in unserem ersten Jahr in der WorldSBK mit diesem Projekt und der neuen RR – und wir kämpfen nicht nur um das Podium, wir sind auf dem Podium. Dann bedeutet ein kleines Problem das vorzeitige Aus für ihn. Es tut mir sehr leid für Tom und alle auf seiner Seite der Garage, denn sie arbeiten wirklich hart. Sie haben eine kluge Reifenwahl getroffen, die sehr gut funktioniert hat, er hatte einen tollen Start und seine Aussichten waren bestens. Markus hatte am Samstag leider ein schwieriges Rennen, aber wir haben erneut wichtige Daten gesammelt. Auch am Sonntag haben wir gezeigt, dass die BMW S 1000 RR jetzt sehr schnell ist. Wir hatten eine gute Pace, und ich habe mich auf ein trockenes Rennen gefreut. Tom musste im Superpole Race leider aus der Boxengasse starten. Er ist auf Rennreifen zur Startaufstellung gefahren. Aufgrund der niedrigen Temperaturen fiel der Reifendruck dabei leicht unter die Grenze. Wir werden die Abläufe anpassen, um das in Zukunft zu vermeiden. Toms Rennen war dann sehr gut. Mit seinen Rundenzeiten hätte er um den vierten Platz kämpfen können, was ein fantastisches Resultat gewesen wäre. Markus traf eine andere Reifenwahl. Er war einer von nur vier Fahrern, die mit dem SCX-Reifen angetreten sind. Wir haben gepokert, und er wäre sehr stark gewesen, wenn dies aufgegangen wäre. Doch leider hat der Reifen vor Rennende abgebaut. Dennoch sind wir mit Markus’ Top-10-Platzierung zufrieden. Insgesamt haben wir an diesem Wochenende bewiesen, dass das Bike jetzt auf vielen Strecken schnell sein kann. Darauf bauen wir auf, und es ist auch wichtig, dass wir vor Jerez noch einen Test in Misano absolvieren. Denn wir haben wieder viele Dinge zu testen.“

Markus Reiterberger:
„In der Superpole haben wir mit Startplatz sieben einen guten Job gemacht. Es war sehr schade, dass ich dann im Samstagsrennen am Start beziehungsweise in den ersten Kurven einige Positionen verloren habe. Ich hing ziemlich lang hinter (Michael Ruben) Rinaldi fest. Ich war zwar schneller, kam aber nicht vorbei. Am Ende konnte ich aber doch noch ein paar andere Fahrer überholen und bin in den Top-10 ins Ziel gekommen. Es war nicht ganz das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten, aber ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder bei der Musik dabei bin. Sonntagmorgen im Warm-up waren wir mit der neuen RR erstmals im Regen unterwegs. Dabei hatte ich ein ganz gutes Gefühl. Im Superpole-Rennen sind wir dann bei wechselhaften Bedingungen – es war überwiegend trocken, teils aber noch nass – mit dem Supersoft-Reifen ein hohes Risiko eingegangen. Leider hat er am Schluss sehr abgebaut, aber ich habe den zehnten Platz noch ins Ziel gerettet. Vor dem zweiten Rennen mussten wir lange warten, ob gefahren werden kann oder nicht. Für uns wäre es schon wichtig gewesen, Erfahrung im Regen zu sammeln, doch aus Sicherheitsgründen war die Absage sinnvoll, denn es war wirklich an der Grenze. Insgesamt haben wir in Imola wieder viel gelernt, und beim Test werden wir einiges durchprobieren, um weitere Fortschritte zu machen. Danke an das Team für die harte Arbeit. Wir werden gemeinsam alles dafür tun, die Früchte dieser Arbeit bald ernten zu können.“

Tom Sykes:
„Es scheint, dass wir im Moment etwas Pech haben. Wir haben das ganze Wochenende über so hart gearbeitet und die BMW S 1000 RR in einigen Bereichen noch um einiges weiter verbessert. Wir hatten im Samstagsrennen einen super Start und lagen auf einer guten Position, als ich leider ein Problem mit dem Bike bekam. Wir hatten die Pace, wir hatten auch ein bisschen Glück, dass Chaz (Davies) nicht mehr im Rennen war, und wir hatten eine Top-3-Position in Sichtweite. Im Superpole Race am Sonntag war Reifendruck korrekt, aber in der Startaufstellung war er etwas niedrig, weil ich auf der Runde zum Grid recht langsam gefahren bin. Das Fahrwerk der BMW S 1000 RR war sehr gut. Ich habe in den zehn Runden einige Fahrer überholt. Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, aber wir machen stetig Fortschritte, das Team arbeitet sehr hart, und ich bin sicher, dass uns das Glück bald hold sein wird. Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächste Runde, bei der unser Paket hoffentlich ebenfalls konkurrenzfähig ist. Also: weitermachen, und hoffentlich holen wir bald die Resultate, auf die wir alle hinarbeiten.“

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