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BMW Motorrad Motorsport
News

Assen, Niederlande, 10.04.2019, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

Auf nach Assen

Vierte Runde der FIM Superbike World Championship 2019

In der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) geht es für das BMW Motorrad WorldSBK Team Schlag auf Schlag: Nur eine Woche nach den Rennen im MotorLand Aragón treten Tom Sykes und Markus Reiterberger mit ihren neuen BMW S 1000 RR Superbikes nun im niederländischen Assen an. Auf dem traditionsreichen TT Circuit wird am kommenden Wochenende (12. bis 14. April) die vierte Runde der WorldSBK-Saison 2019 ausgetragen.

Im MotorLand Aragón hat das Team in der Entwicklung der nagelneuen RR einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht. Im Samstagsrennen sowie im Superpole Race am Sonntag gelangen erstmals Top-5-Zieleinläufe in Rennen. An diese Performance möchte das Team in Assen anknüpfen.

Zwischen den Rennveranstaltungen in Spanien und in den Niederlanden waren BMW Motorrad Motorsport Direktor Marc Bongers sowie die beiden WorldSBK-Fahrer Sykes und Reiterberger im BMW Group Werk Berlin zu Gast. Dort lief am Dienstag das dreimillionste BMW Motorrad – eine BMW S 1000 RR – vom Band. Gleichzeitig wird die Motorradproduktion im BMW Group Werk Berlin in diesem Jahr 50 Jahre alt. Seit 1969 produziert das Berliner Werk Motorräder und verschickt diese in die ganze Welt. Dieses doppelte Jubiläum wurde am Dienstag mit einem Festakt gefeiert. Für Dr. Markus Schramm, Leiter BMW Motorrad, ist das Jubiläum „das Ergebnis harter Arbeit und eines klaren Kurses, den Unternehmen, Belegschaft und Politik konsequent verfolgt haben“.

Stimmen vor den Rennen in Assen

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor:
„Ich bin im Hinblick auf Assen sehr positiv gestimmt. Die Strecke sollte uns noch ein bisschen besser liegen, zum einen wegen des Layouts und zum anderen, weil beide Fahrer den Kurs sehr gern mögen. Wir haben, obwohl die Zeit zwischen den beiden Rennen sehr kurz ist, wieder ein paar neue Teile im Gepäck, die wir ausprobieren möchten. Ich hoffe, dass wir keine Minustemperaturen haben werden, aber alles über null Grad wird unser Motorrad nicht stören. Wir sind auch bei kalten Verhältnissen relativ gut dabei. Ich bin jedenfalls guter Dinge.“

„Der Besuch in Berlin war toll, und unsere Zusammenarbeit mit Berlin ist sehr wichtig. Denn wir bekommen von der Serie in den verschiedensten Bereichen viel Unterstützung – zuhause in München in der Entwicklung, und in Berlin in Sachen Teilebereitstellung, und natürlich last but not least findet in Berlin die Motorenfertigung für uns statt. Zudem war es auch schön, zu sehen, wie die positive Energie, die wir mit dem WorldSBK-Projekt ausgelöst haben, auch in Berlin zu spüren war. Man hat gesehen, wie groß das Interesse unter der Belegschaft war, und wie die Mitarbeiter die Gelegenheit genutzt haben, die Fahrer persönlich und hautnah zu treffen.“

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team:
„Von all den frühen Rennen der Saison habe ich mich auf Assen besonders gefreut. Ich denke, dass wir dort ein wirklich gutes Wochenende haben können. Markus hat dort in der Superstock-Europameisterschaft sehr starke Ergebnisse eingefahren, und Tom hat dort im vergangenen Jahr ein Rennen gewonnen – die Strecke liegt ihm also. Und der wichtigste Faktor für mich ist, dass unsere RR dort recht konkurrenzfähig sein sollte. Es ist eine sehr technische und kurvenreiche Strecke. Sie hat viele flüssige Kurven und praktisch nur eineinhalb Geraden, auf denen wir wohl etwas an Boden verlieren. Insgesamt ist die Stimmung gut, wir haben in Aragón weitere Fortschritte gemacht und die Strecke in Assen sollte uns liegen.“

Tom Sykes:
„Wir kommen direkt nach einem starken Rennwochenende nach Assen. Für mich gilt es, zu versuchen, jede sich mir bietende Chance zu nutzen – und Assen ist für mich vielleicht eine solche Chance. Ich genieße die Rennen, und die BMW S 1000 RR zu fahren, macht mir sehr großen Spaß. In den kurvenreichen Sektoren haben wir unter Beweis gestellt, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Paket haben. In Assen macht mir lediglich der Ausgang von Turn vier etwas Sorgen, auf den eine Gerade folgt, auf der man vom ersten hoch in den sechsten Gang durchschaltet. Abgesehen davon habe ich das Gefühl, dass wir sehr konkurrenzfähig sein werden. Wir müssen offenbar mit sehr kalten Temperaturen rechnen, aber in Aragón hatten wir im kalten Wetter eine sehr starke Pace. Von daher wäre es schön, mit großen Erwartungen ins Wochenende zu gehen und zu versuchen, diese auch zu erfüllen. Der Rest liegt nicht in meiner Hand, wir leisten während der Rennwochenenden immer noch Entwicklungsarbeit. Doch das gesamte BMW Motorrad WorldSBK Team macht einen großartigen Job, und wir werden einfach unseren Weg fortsetzen.“

„Ich habe mich sehr gefreut, zu einem so besonderen Event für BMW wie dem in Berlin eingeladen zu sein. Ich bin immer noch neu in der BMW Familie, aber ich fühle mich sehr herzlich aufgenommen. Als Rennfahrer schätzt man dieses warme Willkommen – zumindest ich tue das. Ich habe mit den Jungs beispielsweise über das Handling der BMW S 1000 RR gesprochen, und wie gut all die Elektronik arbeitet. Zudem haben wir in unserer bisherigen Rennsaison einen der Basis sehr nahen Motor eingesetzt, und das ist mehr als beeindruckend, wenn man gegen all die etablierten Topteams antritt. Ich möchte allen Mitarbeitern in München und Berlin für ihre herausragende Arbeit ein großes Dankeschön sagen.“

Markus Reiterberger:
„Assen kenne ich sehr gut. Dort bin ich bestimmt schon eine Million Runden gefahren. Das Wetter dort ist immer ein spannender Faktor, das wird auch in diesem Jahr so sein. Ich rechne mir für dieses Wochenende viel aus. Wir haben in Aragón einen positiven Trend gesehen. Ich fühle mich jetzt auf dem Bike wohler, kann damit arbeiten, und hoffe, dass wir in Assen einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gehen. Ich hoffe auch, dass wir von Unwettern verschont bleiben, einen guten Job machen und gute Rennen zeigen können. Und dass wir einfach einmal ohne Pech Rennen fahren können.“

„Es war klasse, bei der Veranstaltung in Berlin dabei zu sein. Es ist immer etwas Spezielles. Ich war schon ein paar Mal in Berlin und auch dieses Mal habe ich die Werksführung sehr genossen – man lernt bei jedem Besuch noch etwas Neues kennen. Es war schon ein besonderer Moment, als das dreimillionste Bike hereingefahren kam und die vielen Mitarbeiter hautnah zu erleben. Sie haben sich richtig gefreut, uns einmal zu treffen. Jeder hat uns berichtet, dass er unsere Rennen verfolgt, und diese Leute dann persönlich zu treffen, war einfach eine einzigartige Gelegenheit. Es freut mich, dass wir im Werk so viel Unterstützung erfahren, und dafür möchte ich mich bedanken.“

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www.worldsbk.com