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BMW Motorrad Motorsport
News

MotorLand Aragón, Spanien, 08.04.2019, FIM Superbike World Championship (WorldSBK)

Top-5 für die neue RR in der WorldSBK

Weitere große Schritte in der Entwicklung der neuen RR

Das BMW Motorrad WorldSBK Team hat mit der nagelneuen BMW S 1000 RR weitere große Fortschritte gemacht. Bei der dritten Saisonrunde der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) im spanischen MotorLand Aragón fuhr die Mannschaft in zwei der drei Rennen Top-5-Platzierungen ein.

Tom Sykes glänzte schon in der Superpole, und beendete dann sowohl das erste Hauptrennen am Samstag sowie das Superpole Race am Sonntag auf Rang fünf. Im Lauf zwei am Sonntag musste er sich nach Schwierigkeiten mit Rang zwölf zufriedengeben. Markus Reiterberger war ebenfalls schnell unterwegs, hatte aber auch viel Pech. So standen für „Reiti“ zwei DNFs sowie ein 15. Platz zu Buche – eine Ausbeute, die seine Performance bei Weitem nicht widerspiegelt.

Das BMW Motorrad WorldSBK Team reist nun weiter ins niederländische Assen, wo bereits am kommenden Wochenende (12. bis 14. April) die vierte Runde der WorldSBK-Saison 2019 stattfindet.

Das Renngeschehen

Bereits in der Superpole-Qualifikation am Samstagvormittag setzten die beiden Fahrer des BMW Motorrad WorldSBK Teams deutliche Ausrufezeichen. Sykes sicherte sich auf seiner RR als Dritter einen Startplatz in der ersten Reihe, Reiterberger holte mit Rang sieben ebenfalls sein bisher bestes Superpole-Ergebnis der Saison.

Im Samstagsrennen übernahm Sykes direkt nach dem Start Position zwei. Im weiteren Verlauf fiel er zwar zwischenzeitlich auf den achten Rang zurück, machte aber mit einer starken Schlussphase wieder zwei Positionen gut und ging als Sechster in die letzte Runde. Da im finalen Umlauf ein Mitbewerber vor ihm stürzte, erreichte Sykes das Ziel schließlich auf Position fünf. Reiterberger dagegen hatte Pech und stieß direkt nach dem Start mit einem anderen Fahrer zusammen. Dabei stürzte er und konnte das Rennen nicht fortsetzen.

Der Sonntag begann ebenfalls erfolgreich: mit den Positionen zwei für Sykes und fünf für Reiterberger im Warm-up. Im folgenden Superpole Race gelang Sykes wie schon im ersten Rennen am Samstag eine Top-5-Platzierung. Reiterberger musste wegen eines Problems mit der Primärübersetzung aufgeben. Damit stand Sykes mit seiner RR in der Startaufstellung für Lauf zwei auf Position fünf, Reiterberger ging vom elften Startplatz aus ins Rennen.

Sykes behauptete sich zunächst auf dem fünften Rang, ging dann jedoch in einer Kurve weit und büßte ein paar Positionen ein. Zur Rennmitte fiel der Brite weiter zurück, und er erreichte das Ziel schließlich als Zwölfter. Reiterberger hatte ebenfalls mit Schwierigkeiten zu kämpfen und belegte Rang 15.

Stimmen nach den Rennen im MotorLand Aragón

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor:
„Unsere Gesamtbilanz lautet, dass wir ein sehr gutes Wochenende hatten, das leider etwas enttäuschend geendet hat. Mit der Superpole am Samstagvormittag waren wir natürlich sehr zufrieden. Es hatte sich schon in den freien Trainings angedeutet, dass wir stark sind, und das hat sich mit den Plätzen drei und sieben im Qualifying bestätigt. Es war großartig, zum ersten Mal in der ersten Startreihe zu stehen. Tom ist am Start des Rennens sehr gut weggekommen. Zu Beginn hatte er zwar ein paar Runden lang etwas Mühe, doch am Ende hat er sich toll zurückgekämpft. Dass es am Ende Platz fünf wurde, war auch ein bisschen mit Glück verbunden, aber aus eigener Kraft hätte er den sechsten Platz geholt. Wir sind also sehr zufrieden. Man sieht, dass alles, was wir bringen, zwar ein kleiner Schritt, aber dennoch ein Schritt nach vorne ist. Markus hatte leider keinen guten Start und wurde von einem anderen Fahrer getroffen, woraufhin er stürzte. Leider konnte er so seine starke Rennpace nicht zeigen. Es war natürlich schade, dass wir nach den tollen Ergebnissen im ersten Hauptrennen und im Superpole Race zum Abschluss ein schwieriges letztes Rennen hatten. Beide Fahrer haben nach dem Sonntagsrennen berichtet, dass der Reifen sehr wenig Grip hatte, aber das kann nicht allein die Ursache sein. Markus hatte im zweiten Rennen zudem noch ein paar Probleme mit der Elektronik. Wir hätten natürlich gerne die positive Stimmung mit zum nächsten Rennen genommen, aber wir werden das abhaken und dort anschließen, wo wir im Superpole-Rennen aufgehört haben.“

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team:
„Aragón hat das gesamte BMW Motorrad WorldSBK Team einen großen Schritt nach vorne gebracht. Tom hat definitiv gezeigt, dass wir signifikante Fortschritte gemacht haben. Die Superpole war wirklich aufregend. Dass er, obwohl er in der letzten Kurve weit gegangen ist, in die erste Startreihe fahren konnte, war fantastisch für Tom und das ganze Team. Im ersten Rennen hatte Markus leider einen Rennunfall – einen 50:50-Unfall – und es war großes Glück, dass er sich nicht verletzt hat. Tom hat sich für den Hinterreifen SC1 entschieden, der etwas härter ist. Wir wussten, dass er damit zu Beginn des Rennens Schwierigkeiten haben würde, aber dass er in der Schlussphase ein Vorteil sein kann. Von daher hat er diesen fünften Platz wirklich verdient. Wir hatten dann eine gute Ausgangslage für das Superpole Race. Tom wirklich gut gekämpft, Markus musste leider wegen eines technischen Problems aufgeben, was Startplatz elf für das zweite Hauptrennen zur Folge hatte. Doch Tom hatte ein starkes Superpole Race. Wir können sehen, wo das Motorrad noch Schwächen hat, aber insgesamt denke ich, dass es ein viel versprechendes Wochenende war und dass wir gute Fortschritte gemacht haben. Das zweite Hauptrennen war natürlich nicht einfach für uns. Markus hatte wieder ein technisches Problem, und Tom hatte einen massiven Mangel an Grip. Wenn er in einer Gruppe fuhr, war er in den Kurven deutlich schneller, aber langsamer auf den Geraden, und er hatte immer mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Es war für ihn ein langes Rennen, und er büßte Position um Position ein. Doch er brachte das Bike in den Punkten nach Hause. Das Ergebnis war nicht, was wir erwartet hatten, aber von insgesamt drei Rennen zwei starke zu haben, ist auch keine schlechte Wochenend-Ausbeute.“

Tom Sykes:
„Es war wirklich ein sehr positives Wochenende für das gesamte BMW Motorrad WorldSBK Team. Wir haben wieder große Fortschritte gemacht. Ich bin sehr beeindruckt, und auch im Fahrerlager sprechen viele Leute über das Potenzial der BMW S 1000 RR. Ich denke also, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und definitiv große Schritte nach vorne machen. Noch einmal – ich wiederhole mich selbst – wenn man noch dazu bedenkt, wie wenig Zeit wir bisher auf der Strecke hatten, ist es noch beeindruckender, als wir erwartet hatten. In der Superpole habe ich mich ein bisschen über mich selbst geärgert, da ich in der letzten Kurve weit gegangen bin. Es hätte die Poleposition werden können. Aber das Ziel lautete: erste Startreihe und Top-5 im Rennen. Und das haben wir erreicht. In der Startaufstellung zu Rennen eins habe ich mich für den härteren Hinterreifen entschieden, da es recht kühl war. Es lief zunächst gar nicht schlecht, aber nach ein paar Runden kam die Sonne raus, und die Temperaturen sind gestiegen. Doch das Rennen hat mir Spaß gemacht. Ich hatte Zweikämpfe mit ein paar Jungs, die auf dem weicheren Reifen unterwegs waren, und das Fahrwerk der RR funktioniert wirklich gut. Es macht mir Spaß, die BMW S 1000 RR zu fahren, und ich bin recht zufrieden. Ich habe die Entscheidung zum Thema Reifen getroffen, und der Plan ging dann aufgrund der steigenden Temperaturen nicht ganz auf. Alles lief gut, wir waren in fast allen Sessions in den Top-5, und wir konnten beinahe – abgesehen von meinem Fehler in der Superpole – einen unglaublichen potenziellen Speed zeigen. Dass das letzte Rennen nicht so lief, ist kein zu großes Problem. Aber wenn ich offen bin, dann hat hinten einfach die Traktion nicht gepasst. Das ist schade, denn wir haben am Bike nichts verändert, und mit demselben Reifen war ich das ganze Wochenende über so schnell unterwegs. Um ehrlich zu sein, und auch aufgrund meiner Erfahrung, denke ich, dass wir vielleicht einen Reifen hatten, der nicht sein volles Potenzial entfaltet hat. Das hat das Rennen für mich sehr schwierig und länger als erwartet gestaltet, und es war schade, da unser Speed sicherlich ausgereicht hätte, um wieder in die Top-5 oder Top-4 zu fahren. Das war eine kleine Enttäuschung an einem ansonsten großartigen Wochenende. Doch das gehört zum Rennsport dazu. Solche Dinge passieren, und wir werden das mit weiteren Fortschritten wieder wettmachen.“

Markus Reiterberger:
„Die Superpole lief gut. Wir haben uns bereits im Training stetig verbessert und ein gutes Gefühl für das Bike gefunden. Zur Superpole haben wir noch einmal einen Schritt nach vorn gemacht. Auf Rennreifen war ich nicht ganz so stark, aber im Qualifying habe ich mich um über eine Sekunde verbessert. Mit Platz sieben kann man zufrieden sein, noch dazu, wenn man bedenkt, dass mir auf Platz drei nur zwei Zehntelsekunden gefehlt haben. Wir haben gezeigt, dass wir auf einer schnellen Runde sehr gut dabei sind. Im ersten Rennen hatte ich dann leider einen schlechten Start, ich stand ein bisschen auf der falschen Position, und dann ging alles sehr schnell. Jonathan Rea hat mich seitlich getroffen, es hat mir den Lenker verrissen, und ich bin gestürzt. Es ist schade um das Rennen, denn es wäre interessant gewesen, zu sehen, wo wir am Ende angekommen wären. Nach meinem Sturz war ich mir nicht sicher, wie es mir am Sonntag geht, aber ich war am Morgen wieder fit, und auch beim Medical Check hat man mir grünes Licht gegeben. Im Warm-up habe ich mich wirklich super gefühlt und konnte acht bis zehn richtig schnelle Runden fahren. Somit war ich bereit fürs Rennen. Wir haben dann für das Superpole Race noch etwas an der Übersetzung geändert, weil der Wind so stark wurde und wir mit Windschattenduellen gerechnet haben. Das hat sich auf den ersten Runden nicht schlecht angefühlt. Aber plötzlich habe ich eine Warnung im Cockpit bekommen, auch Geräusche gehört, und musste das Motorrad abstellen. Das war natürlich ärgerlich, weil das Startplatz elf für das zweite Rennen bedeutete. Mein Start war normal, aber wieder ist mir ein anderer Fahrer, diesmal Michael van der Mark, in den Lenker gefahren. Ich konnte gerade noch einen weiteren Sturz verhindern. Doch ich habe mich davon wieder erholt, hatte aber dann zweimal massive Highsider, die ich zum Glück auch noch abfangen konnte. Irgendetwas hat nicht gestimmt, ich denke, bin mir aber nicht sicher, dass es ein Problem mit den Reifen war. Jedenfalls war es unmöglich zu fahren, und ich wollte nur noch die Punkte ins Ziel retten. Jetzt analysieren wir, was los war, arbeiten weiter und starten in Assen wieder durch.“

Ergebnisse FIM Superbike World Championship, MotorLand Aragón:

Rennen 1:

5. Tom Sykes (BMW Motorrad WorldSBK Team)
DNF Markus Reiterberger (BMW Motorrad WorldSBK Team)

Superpole Race:

5. Tom Sykes
DNF Markus Reiterberger

Rennen 2:

12. Tom Sykes
15. Markus Reiterberger

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