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BMW Motorrad Motorsport
News

Jerez, Spanien, 23.09.2015, BMW Motorrad Race Trophy

Sieg in Jerez

Der Saisonendspurt hat begonnen

Die lange Pause ist vorbei: Im spanischen Jerez starteten die BMW Piloten aus der FIM Superbike-Weltmeisterschaft und dem FIM Superstock 1000 Cup (STK1000) in den Saisonendspurt. Superbike-Pilot Ayrton Badovini meldete sich nach seinem Malaysia-Unfall zurück und sammelte weitere WM-Punkte. Roberto Tamburini triumphierte in der Superstock-Klasse und hielt sich mit einem Sieg die Chance auf den Titel offen.

Elftes Rennwochenende der Superbike-WM

Nach den Überseerennen in den USA und in Malaysia sowie einer siebenwöchigen Sommerpause kehrte die Superbike-Weltmeisterschaft nach Europa zurück. Im motorradverrückten Jerez in Südspanien fand am vergangenen Wochenende die elfte von insgesamt 13 Rennveranstaltungen dieser Saison statt.

BMW Motorrad Italia SBK Team Pilot Ayrton Badovini hatte die lange Rennpause genutzt, um sich von dem schweren Sturz, den er Anfang August in Malaysia hatte, zu erholen. In Jerez ging er nun mit seiner BMW S 1000 RR erstmals wieder auf die Strecke. Nach den Trainings am Freitag, in denen sich das Team vor allem auf die Rennabstimmung konzentriert hatte, zeigte er sich optimistisch. Doch das weitere Rennwochenende verlief nicht ganz nach seinen Vorstellungen. Trotz intensiver Arbeit fanden Badovini und seine Crew nicht das optimale Setup für die andalusische Strecke. Nach der Superpole-Qualifikation am Samstag stand ein Platz in der sechsten Startreihe zu Buche. Am Sonntag sammelte er in beiden Rennen Punkte, doch er hatte sich mehr erhofft als Platz 15 in Lauf eins und Rang 14 in Rennen zwei.

Badovini zeigt sich jedoch zuversichtlich, an den letzten beiden Rennwochenenden in Magny-Cours und Katar wieder zu alter Stärke zurückzufinden. „Wir haben hier viele verschiedene Ansätze versucht, aber es ist uns nicht gelungen, unsere Abstimmungsprobleme zu lösen. Natürlich bin ich nicht zufrieden, aber ich bin auch nicht besorgt. Denn ich weiß, dass wir diese Probleme nur auf dieser Strecke haben“, betont er.

Am Montag blieb das Team noch in Jerez und absolvierte einen Ein-Tages-Test. Dabei probierte Badovini verschiedene neue Komponenten aus. Sein Ziel für den Endspurt lautet, als bester Fahrer eines Privatteams wieder in die Top-5 zu fahren.

Gábor Rizmayer aus dem BMW Team Tóth beendete die beiden Jerez-Rennen auf den Positionen 18 und 16. Sein Teamkollege Imre Tóth kam beide Male auf Rang 20 ins Ziel.

Dritter Saisonsieg für Tamburini

Noch länger gedulden mussten sich die Superstock-Piloten, bis sie im FIM Superstock 1000 Cup wieder auf ihre Rennmaschinen steigen konnten. Drei Monate waren seit dem letzten Rennen in Misano vergangen, ehe in Jerez mit dem siebten von acht Läufen der Saisonendspurt begann.

Dabei begeisterte BMW Pilot Roberto Tamburini einmal mehr mit einem sensationellen Auftritt. Im Qualifying sicherte er sich mit seiner BMW S 1000 RR von Motoxracing die Poleposition. Im Rennen am Sonntag drückte er dem Geschehen eindrucksvoll seinen Stempel auf und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Tamburini zog dem Feld gleich nach dem Start davon und kam nach 15 Runden mit einem Vorsprung von knapp 4,7 Sekunden ins Ziel.

Von sieben Saisonrennen hat Tamburini drei gewonnen, zudem stand er drei weitere Male auf dem Podium. Lediglich in Assen hatte er einen unverschuldeten Sturz zu verbuchen. Mit seinem Sieg in Jerez wahrte sich der Italiener die Chance auf den Titel. Im Gesamtklassement hat er 25 Zähler Rückstand auf den Führenden Lorenzo Savadori. Rein rechnerisch besteht für Tamburini noch die Chance, mit einem weiteren Sieg beim Finale in Magny-Cours den Meistertitel im FIM Superstock 1000 Cup zu holen.

Unter den insgesamt 33 Piloten, die in Jerez im Superstock-1000-Rennen an den Start gingen, waren neben Tamburini vier weitere BMW S 1000 RR Fahrer. Federico D’Annunzio (FDA Racing Team) fuhr als Zehnter in die Top-10. Matthieu Lussiana, gleichzeitig Titelfavorit in der brasilianischen Moto 1000 GP Meisterschaft (MT1GP), belegte mit der RR von Team ASPI, den 16. Rang. Eric Vionnet (Motos Vionnet) kam auf Position 20 ins Ziel, Gauthier Duwelz (TR. Corse) schied aus.

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