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BMW Motorrad Motorsport
News

Niederlande und Südafrika, 23.09.2015, BMW Motorrad Race Trophy

BSB-Podium in Assen

„Title Showdown“ in den Niederlanden, Finale in Südafrika

Weitere Meldungen dieser Woche im Überblick: Der „Title Showdown“ in der British Superbike Championship (BSB) hat mit einem Podiumsplatz für BMW Pilot Michael Laverty begonnen: In Assen holte er mit seiner Tyco BMW S 1000 RR den dritten Platz. Unterdessen wurde in Südafrika das Finale in der South African SuperGP Champions Trophy (RSA SBK) ausgetragen.

Erstes Saisonpodium für Laverty in der BSB

Mit dem Auslandsgastspiel im niederländischen Assen begann der „Title Showdown“ in der British Superbike Championship 2015. Und in der „Kathedrale des Speeds“ hatte ein BMW Pilot besonderen Grund zum Jubeln: Michael Laverty holte mit seiner Tyco BMW S 1000 RR seinen ersten Podestplatz der Saison. Der Brite, der 2002 in Assen schon einen Sieg im FIM Superstock 1000 Cup gefeiert hatte, beendete das erste der beiden Rennen auf dem dritten Rang.

Laverty war bereits nach dem Qualifying am Samstag zufrieden. Seine RR hatte für Assen eine neue Schwinge bekommen und er fühlte sich auf seinem Motorrad schon im Training richtig wohl. Mit Startplatz vier sicherte er sich eine gute Ausgangslage für den Rennsonntag. Im ersten Lauf am Sonntag profitierte er zudem von einer gewagten, aber richtigen Reifenwahl. Anders als der Großteil des Feldes entschied sich Laverty für den härteren Hinterreifen. Auf dem groben Belag des „TT Circuit“ erwies sich das als Vorteil. Denn in der zweiten Rennhälfte, als seine Konkurrenten mit Reifenverschleiß zu kämpfen hatten, konnte der Tyco BMW Pilot seinen Angriff nach vorn starten. In der 13. Runde verbesserte er sich vom fünften auf den dritten Platz – und diesen verteidigte er bravourös bis ins Ziel.

„Es war ein gutes Rennen. Wir haben etwas gepokert und uns für den härteren Hinterreifen entschieden, während alle anderen auf den weichen Reifen zu setzen schienen. Wir wussten, dass es in den ersten Runden schwierig sein würde, dranzubleiben, aber gegen Ende des Rennens hat der Reifen guten Grip geboten“, berichtete Laverty. „Es ist schön, dass ich mein erstes Saisonpodium pünktlich zu Beginn des Showdowns geholt habe. Das habe ich alles dem Team von Tyco BMW zu verdanken. Nach dem letzten Rennwochenende habe ich gesagt, dass irgendetwas an meinem Motorrad nicht passt und sie haben mir für dieses Wochenende ein neues Bike aufgebaut. Von den ersten Trainingsrunden an wusste ich, dass ich mit diesem Motorrad angreifen kann.“

Insgesamt kamen im ersten Assen-Rennen vier BMW Piloten in den Top-10 ins Ziel. Zweitbester RR Fahrer hinter Laverty war Richard Cooper (Buildbase BMW Motorrad) als Sechster. Tommy Bridewell kam mit der zweiten Tyco BMW S 1000 RR als Achter ins Ziel, direkt gefolgt von Peter Hickman (RAF Reserves BMW) auf Rang neun. Ebenfalls noch Punkte sammelten Billy McConnell (Smiths Racing BMW) und Lee Jackson (Buildbase BMW Motorrad) mit den Positionen elf und zwölf. Martin Jessopp (Riders Motorcycles BMW) rutschte in der letzten Runde von de Strecke und schied aus.

Wetterkapriolen vor dem zweiten BSB-Lauf

Pünktlich zum zweiten Rennen bekam der BSB-Tross das typisch unberechenbare Assen-Wetter zu spüren. Weil die Strecke gereinigt werden musste, gab es ohnehin schon zu Verzögerungen im Zeitplan, doch als die BSB-Piloten endlich Aufstellung für Lauf zwei nehmen konnten, wurde es richtig turbulent. Während rund um Assen blauer Himmel dominierte, hing genau über dem „TT Circuit“ eine dunkle Regenwolke und es tröpfelte kurz. Der Start wurde zur Sicherheit nach hinten verschoben, die Rennleitung wartete ab, wie sich das Wetter entwickeln würde. Es schien nun trocken zu bleiben, doch als die Fahrer in die Aufwärmrunde starteten, setzte strömender Regen ein. Sofort wurde die rote Flagge geschwenkt, alle kehrten in die Boxen zurück.

Mit einer Stunde Verspätung konnte das Rennen endlich gestartet werden, als „Wet Race“ verkürzt auf 15 Runden. Die Bedingungen waren alles andere als einfach, denn teilweise war die Strecke noch nass. Da Intermediate- oder Regenreifen auf dem groben Belag aber regelrecht aufgefressen werden, sobald es trocknet, entschieden sich die meisten Fahrer dennoch für Slicks. In der Anfangsphase führte Bridewell das Aufgebot der BMW Piloten an. Er hatte sich nach dem ersten Umlauf bereits bis auf Rang fünf verbessert. In der fünften Runde hatte Bridewell jedoch einen heftigen Highsider, sein Rennen endete im Kiesbett. „Das kann bei solch tückischen Bedingungen passieren und die Jungs in der Garage sind ebenso enttäuscht wie ich“, sagte Bridewell. „Wir haben noch fünf Rennen, in denen wir zeigen können, wozu wir in der Lage sind. Und wie ich schon vor Assen sagte: In dieser Phase der Saison ist weniger als das Podium nicht gut genug.“

Nach Bridewells Ausfall war es Cooper, der sich auf die Jagd nach einem weiteren Podium für die RR machte. Er lag zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Rang. Er kam schließlich als Vierter ins Ziel und holte damit sein bisher bestes Ergebnis auf der Buildbase RR. Laverty startete nach einem missglückten Start eine Aufholjagd. Bei den schwierigen Bedingungen wollte er zunächst nicht zu viel riskieren. Zudem kam er kurz von der Strecke ab, nachdem er versehentlich in den Leerlauf geschaltet hatte. Nach der ersten Runde lag er nur auf Position 16, im Rennverlauf arbeitete er sich aber noch bis auf Rang neun nach vorn. Hickman und Jessopp beendeten das turbulente Rennen als 13. und 15. ebenfalls noch in den Punkten.

Im „Title Showdown“ belegt Laverty nach den Rennen in Assen mit 523 Punkten den vierten Rang, 80 Zähler hinter Spitzenreiter Josh Brookes. Bridewell ist Fünfter mit 515 Punkten.

Saisonfinale in Südafrika

In Südafrika stand am vergangenen Wochenende die siebte und letzte Rennveranstaltung der South African SuperGP Champions Trophy auf dem Programm. Das Finale wurde auf dem Dezzi Raceway bei Port Shepstone am Indischen Ozean ausgetragen, einer Rennstrecke, die für alle Fahrer und Teams noch Neuland war. Lance Isaacs war dieses Mal der einzige BMW Vertreter im Feld. Er beendete beiden Rennen mit seiner Black Swan Energy BMW S 1000 RR auf dem jeweils sechsten Rang.

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