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BMW Motorrad Motorsport
News

Valencia, Spanien, 16.09.2015, BMW Motorrad Race Trophy

Pures Racing-Feeling

BMW Motorrad Motorsport Track Test in Valencia

Eine Strecke und sechs BMW S 1000 RR aus sechs verschiedenen Rennserien: Im spanischen Valencia fand ein Test der besonderen Art statt. Beim BMW Motorrad Motorsport Track Test gingen internationale Medienvertreter mit den BMW Rennmaschinen aus Championaten wie der IDM, der BSB und der WSBK auf die Strecke. So lernten sie nicht nur die Bikes richtig kennen, sondern bekamen auch einen Eindruck von deren jeweiligen Besonderheiten – denn die Reglements sind von Serie zu Serie unterschiedlich. Interessante Tipps bekamen sie dabei von den BMW Rennpiloten höchstpersönlich.

35 Journalisten aus zwölf Ländern waren der Einladung nach Valencia gefolgt. Beim BMW Motorrad Motorsport Track Test hatten sie die Gelegenheit, die vielen unterschiedlichen Facetten des weltweiten Engagements von BMW Motorrad Motorsport aus erster Hand kennenzulernen. Sie konnten sechs Rennmotorräder testen, die in dieser Saison bereits Siege und Erfolge eingefahren haben und dabei selbst „erfahren“, wie es ist, mit den leistungsstarken BMW Rennmaschinen auf die Strecke zu gehen. Zudem gaben Udo Mark, BMW Motorrad Motorsport Marketing Direktor, und Berthold Hauser, BMW Motorrad Motorsport Technischer Direktor, in Workshops Einblicke in die umfangreichen Aktivitäten.

BMW Teams aus weltweit sechs Serien in Valencia

Der Test in Valencia wurde zu einem Treffen der großen BMW Motorrad Motorsport Community. Aus sechs verschiedenen Rennserien waren die BMW Teams mit ihren Motorrädern an die spanische Strecke gekommen.

Den weitesten Weg hatte die Mannschaft von Black Swan Energy, die aus Südafrika angereist war. Die #38 BMW S 1000 RR, mit der Lance Isaacs in der South African SuperGP Champions Trophy (RSA SBK) antritt, gehörte zu den sechs Rennbikes, die von den Medienvertretern getestet wurde. Das Van Zon-Remeha-BMW Team hatte die #21 RR mitgebracht, mit der Markus Reiterberger in dieser Saison bereits vorzeitig den Meistertitel in der International German Championship SUPERBIKE*IDM (IDM) geholt hat.

Tyco BMW hatte zwei Rennmaschinen dabei: die #46 BMW S 1000 RR, mit der Tommy Bridewell in den kommenden Wochen im „Title Showdown“ der British Superbike Championship (BSB) antritt sowie die #8 RR, mit der Guy Martin in dieser Saison auf der Isle of Man sowie bei weiteren Road-Racing-Events erfolgreich war. Zudem konnten die Journalisten zwei WM-Motorräder testen: die #86 RR von Ayrton Badovini und dem BMW Motorrad Italia SBK Team aus der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) sowie die #13 BMW S 1000 RR von Rico Penzkofers BMW MOTORRAD France Penz13.com Team aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC).

Familientreffen der BMW Piloten

Natürlich fehlten auch diejenigen nicht, die normalerweise auf den Rennmaschinen unterwegs sind – die BMW Piloten selbst: Issacs, Reiterberger, Bridewell und sein Tyco BMW Teamkollege Alastair Seeley, der mit der RR in der Superstock-Klasse der BSB ebenso wie im Road Racing erfolgreich ist, sowie Badovini. Sie gaben den Journalisten Informationen aus erster Hand über die Besonderheiten ihrer Bikes und legten beim Tanken und Reifenwechseln mit Hand an. Für die Fahrer und Teammitglieder war der Track Test in Valencia auch eine Art Familientreffen – man half sich untereinander in der Box und nutzte die gemeinsame Zeit für intensive Racing-Gespräche.

„Es ist toll, den Journalisten so direkt zu vermitteln, wie es ist, mit unserer RR auf die Strecke zu gehen“, sagte WSBK-Pilot Badovini. „Ich finde die Idee klasse, den Medien einen Test mit so vielen verschiedenen Motorrädern zu ermöglichen. Es ist auch ein schönes Bild, diese vielen RRs aus den unterschiedlichen Rennserien zusammen in der Boxengasse zu sehen. Der Test in Valencia hat auch uns Fahrern großen Spaß gemacht – obwohl wir dieses Mal nur die Zuschauer waren.“

„Es war für mich etwas Neues, zu sehen, wie so viele Journalisten auf mein British Superbike steigen und damit Gas geben. Das hat mir sehr gefallen. Es war sehr interessant, das Feedback der Journalisten über die verschiedenen Bikes aus der WSBK, IDM, BSB und so weiter zu hören“, pflichtet der aktuelle Gesamtvierte der BSB, Bridewell, bei. „Das Schöne an einem solchen Tag ist, dass alle entspannt sind, denn man ist nicht auf Racing und Rundenzeiten fokussiert. Man kann sich unterhalten, Spaß haben und gemeinsam lachen. Ich kenne Rico und sein Penz13-Team gut, und ein paar der Jungs aus dem WSBK-Team. Es war toll, sie alle wiederzutreffen!“

Dem schließt sich der südafrikanische RR Pilot Isaacs an: „Ich habe nicht oft die Gelegenheit, Zeit mit den anderen BMW Piloten aus den anderen Serien zu verbringen. Hier ist die BMW Familie zusammengekommen. Wir haben unsere Erfahrungen ausgetauscht, Vergleiche gezogen und uns gegenseitig Tipps gegeben. Zudem haben wir als Fahrer und Teams bei einem solchen Test die Gelegenheit, uns den internationalen Medien zu präsentieren – das ist klasse.“ Auch für die Journalisten sei ein solcher Test perfekt, so Isaacs weiter: „Sie gehen nicht einfach auf die Strecke und testen ein Motorrad, sondern sie können die Bikes aus den verschiedenen Meisterschaften miteinander vergleichen und mit den Fahrern selbst sprechen. Dadurch bekommen sie einen besseren Eindruck davon, wie unterschiedlich die Reglements der Rennserien sind und worauf Fahrer und Teams bei der Abstimmung achten.“

AARR-Champion als Journalist

Unter den 35 Journalisten fand sich auch ein aktiver BMW Rennfahrer: Roland Resch, der bereits vorzeitig den Meistertitel in der Alpe Adria Road Racing Championship 2015 (AARR) gewonnen hat. Er ging in Valencia als Testfahrer für das österreichische Magazin „Der Reitwagen“ auf die Strecke.

„Weil man die Bikes so kurz hintereinander fährt, merkt man die Unterschiede deutlich. Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie das World Superbike im Vergleich zum IDM-Bike funktioniert“, sagt Resch. „Für mich war es eine große Freude, mit Ayrtons RR aus der WSBK zu fahren. Man merkt die ganze Entwicklung, die dahinter steckt. Zudem ist es so perfekt abgestimmt, dass ich in der Kurve am Limit noch mehr pushen konnte. Das Bike fährt einfach wie auf Schienen und gibt dir in der Kurve viel Zeit.“ Von Valencia aus ging es für Resch dann direkt weiter zum Slovakia Ring – zum AARR Saisonfinale.

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