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BMW Motorrad Motorsport
News

Oschersleben, Deutschland, 26.08.2015, FIM Endurance World Championship (EWC)

Starke Dauerläufer

Heimspiel in der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft

Die dritte Runde der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft 2015 (EWC), die „8 Stunden von Oschersleben“, war für zwei BMW Teams das Heimspiel: für die Mannschaft von BMW MOTORRAD France Penz13.com und für VÖLPKER NRT48 & PENZ 13 BY SCHUBERT. Dabei überzeugten beide Teams mit starken Auftritten auf ihren BMW S 1000 RRs.

In der höchsten Kategorie, der Superbike-Klasse „Formula EWC“ (EWC SBK), mischten Markus Reiterberger, Bastien Mackels und Pedro Vallcaneras auf ihrer #13 RR an der WM-Spitze mit. In der Superstock-Klasse (EWC STK) waren Marco Nekvasil, Dominik Vincon und Stefan Kerschbaumer auf der #48 RR ganz vorne mit dabei.

Reiterberger mit Bestzeiten und Führung

BMW MOTORRAD France Penz13.com beeindruckt in seiner Debütsaison in der Superbike-Klasse der Weltmeisterschaft weiter. Bereits im Training und Qualifying bewies die Mannschaft von Rico Penzkofer, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Vor allem Markus Reiterberger fühlt sich auf der Langstrecken RR mindestens genauso wohl wie auf seiner IDM-Maschine, mit der er in der SUPERBIKE*IDM zum vorzeitigen Titelgewinn gefahren ist.

Im freien Training fuhr er in 1:26.670 Minuten die deutliche Bestzeit und war über eine Sekunde schneller als der Rest des etablierten WM-Feldes. Im ersten Qualifying am Donnerstag unterbot Reiterberger dies noch einmal und sorgte mit einer Runde von 1:26.386 Minuten für die Tagesbestzeit. Am Freitag war er in der zweiten Qualifikation noch etwas schneller und holte mit 1:26.330 Minuten die absolute Bestzeit aller Qualifyings – auf Rennreifen! In der Startaufstellung, die sich anhand der Durchschnittszeit aller drei Fahrer eines Teams ergibt, sicherten sich Reiterberger, Mackels und Vallcaneras einen starken vierten Rang.

Im Rennen am Samstag ging die eindrucksvolle Vorstellung auf der #13 BMW S 1000 RR weiter. Reiterberger stieg als Erster aufs Bike und preschte gleich am Start nach vorn an die Spitze. Er jagte dem Feld davon und baute seinen Vorsprung als Führender in seinem ersten Stint auf fast zehn Sekunden aus. Im weiteren Verlauf dieses eng umkämpften Langstreckenrennens fiel das Penz13-Trio zwar wieder etwas zurück, doch mit weiterhin konstant schnellen Zeiten (unter anderem sorgte Reiterberger in seinem zweiten Stint in 1:26.816 Minuten für die schnellste Rennrunde) war die Mannschaft mittendrin im Kampf um die Führung. Als ein planmäßiger Boxenstopp anstand, rückte das Safety Car aus und es verstrich wertvolle Zeit, bis die Boxenampel wieder auf grün schaltete und die RR zurück auf die Strecke konnte. Dennoch lag die Mannschaft bis in die letzte Rennstunde hinein auf Podiumskurs. Aber dann musste das Team wegen eines Kupplungsproblems einen ungeplanten Boxenstopp einlegen. In weniger als fünf Minuten wurde die Kupplung gewechselt, doch der mögliche Podiumsplatz war nicht mehr in Reichweite. Nach acht Stunden kam BMW MOTORRAD France Penz13.com auf dem sechsten Gesamtrang und dem fünften Platz der Superbike-Klasse ins Ziel.

„Ich bin recht zufrieden damit, dass wir ein ziemlich gutes Rennen gefahren sind. Alle drei Fahrer waren schnell unterwegs, die Boxencrew hat bei allen Stopps mega gearbeitet“, zog Reiterberger Bilanz. „Am Ende hatten wir einfach nur wieder Pech. Das nervt natürlich, aber so ist es nun einmal. Ich hatte auf dem Motorrad da draußen richtig viel Spaß. Am Ende ist das hier eine Weltmeisterschaft und das Rennen geht über acht Stunden – sicher wäre das Podest drin gewesen und es wäre für das Team eine großartige Auszeichnung und das peilen wir in der Zukunft auch weiter an.“

Auch Teamchef Rico Penzkofer ist zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben das Rennen angeführt, um den Sieg und um das Podest gekämpft und sind die schnellste Rennrunde gefahren. Ich bin froh darüber, wie meine Fahrer gefahren sind und wie das Team in der Box gearbeitet hat – wir haben keinen einzigen Fehler gemacht, es war am Ende einfach wieder Pech und das zwei Mal: beim Boxenstopp während der Safety-Car-Phase und mit der Kupplung. Aber das Kupplungsproblem konnten wir in Rekordzeit beheben. Wir müssen das Positive aus diesem Wochenende mitnehmen und uns jetzt auf den Bol d’Or konzentrieren.“

Pole und Podiumskurs in der Superstock-Klasse

Ähnlich beeindruckend war die Performance von VÖLPKER NRT48 & PENZ 13 BY SCHUBERT: Die Mannschaft aus Oschersleben dominierte ihre Klasse in den Qualifyings und Marco Nekvasil, Dominik Vincon und Stefan Kerschbaumer sicherten sich mit der #48 BMW S 1000 RR die Superstock-Poleposition. Im Gesamtklassement erreichten sie einen hervorragenden sechsten Startplatz.

Im Rennen selbst lag das BMW Trio bis in die Schlussphase hinein auf dem zweiten Rang der Superstock-Klasse und auf dem starken siebten Platz der Gesamtwertung. Nach einem Sturz fiel die Mannschaft jedoch am Ende noch zurück. Nach acht Stunden überquerte die #48 RR die Ziellinie auf dem zehnten Rang der Superstock-Klasse und dem 24. Gesamtrang.

Das Trio Gary Mason, Barry Burrell und Stefan Cappella ging mit der BMW S 1000 RR von Prime Factors Racing vom sechsten Startplatz der Superstock-Klasse (16. gesamt) ins Rennen. Es schied jedoch vorzeitig aus. In der Open-Klasse fuhren zwei BMW Teams auf das Podium: Lars Albrecht, Rico Löwe und Tobias Kollan wurden mit der RR von RS Speedbikes Racing Zweite (15. gesamt), Onno Bitter, Dierk Mester und Peter Eickelmann (MSD-Steeldesign.de) belegten Rang drei dieser Klasse (20. gesamt).

Das Saisonfinale der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft wird am 19./20. September ausgetragen, mit dem berühmten 24-Stunden-Rennen Bol d’Or im südfranzösischen Le Castellet.

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