1x1 trans 63b98a0c8568c08fd01a6946a147bca65eff26c8085f1ccb5330aafe0f0dcd15 Id module large c4bdca0c18d5032a0b8eb35a18ce1e9e98c500ccd0742d2b3eedff244605ac6d
1x1 cccccc 8d2493664331c713b7a80a676e990318570dda4eb08afc10d9e7d2580d5be66e

BMW Motorrad Motorsport
News

München, Deutschland, 19.08.2015, Superbike IDM / Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

Die Schlüssel zum Erfolg

Siegeszug auf der BMW S 1000 RR

Vorzeitiger Titelgewinn und ein beeindruckender Siegeszug auf der BMW S 1000 RR: Markus Reiterberger hat der SUPERBIKE*IDM / International German Championship (IDM) seinen Stempel aufgedrückt. Von den 14 bisher in dieser Saison ausgetragenen Läufen hat Reiterberger elf gewonnen, drei Mal wurde er Zweiter. Dank dieser Bilanz krönte er sich schon am vorletzten Rennwochenende der Saison im holländischen Assen vorzeitig zum IDM Superbike-Champion 2015.

Doch was macht den BMW Piloten in diesem Jahr so ungemein stark? Reiterberger und sein Van Zon-Remeha-BMW Teamchef Werner Daemen erklären, welche Faktoren zu diesen Erfolgen geführt haben.

Erfolgsfaktor: Das Motorrad

Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist laut Reiterberger seine Rennmaschine, die 2015er BMW S 1000 RR. „Das neue Motorrad ist der ausschlaggebende Faktor“, betont der frischgebackene Champion. „Das gesamte Bike ist im Vergleich zur Vorjahresversion noch einmal besser geworden. Wir haben jetzt ein besseres Fahrwerk und der Motor ist stärker. Zudem hat uns die neue Elektronik von BMW das Leben um einiges erleichtert.“

Sein Van Zon-Remeha-BMW Teamchef Werner Daemen pflichtet bei: „Schon das 2014er-Bike war sehr gut, aber die diesjährige Maschine ist noch einmal deutlich besser. Man merkt, dass alle Veränderungen, die BMW Motorrad in die neue RR hat einfließen lassen, zu einhundert Prozent in die richtige Richtung gegangen sind. Und das hat uns pro Runde um einige Zehntel schneller gemacht.“

Der Blick auf die Zeitentabellen gibt den beiden Recht: Auf jeder Strecke hat Reiterberger in dieser Saison neue IDM-Superbike-Rundenrekorde aufgestellt. Und er dominiert eine Serie, in der insgesamt auf einem sehr hohen Niveau gefahren wird. Denn auch seine Gegner sind enorm schnell unterwegs – doch Reiterberger ist eben noch schneller.

„Das Niveau in der IDM ist enorm hoch. Das konnte man zuletzt am Rennwochenende in Assen sehen“, bestätigt der BMW Pilot. „Dort war Josh Brookes als Gaststarter dabei – ein Weltklassefahrer, der sein Bike perfekt beherrscht. Er ist der Gesamtführende in der British Superbike Championship, der weltweit stärksten nationalen Superbike-Meisterschaft. Und wir haben ihn in Assen auf die Plätze drei und vier verwiesen. Wir haben Xavi Forés im Feld, der in der Superbike-WM dieses Jahr schon vierte und fünfte Plätze eingefahren hat. Zudem konnten wir in Assen sehr gute Vergleiche zu anderen Meisterschaften ziehen. Wenn man unsere Rundenzeiten mit denen aus der BSB oder der Superbike-WM vergleicht, dann waren wir da wirklich sehr gut dabei.“

So fuhr Reiterberger in Assen eine schnellste Rennrunde von 1:36.0 Minuten – damit blieb er nur zwei Zehntelsekunden über dem Rundenrekord aus der Superbike-Weltmeisterschaft, aufgestellt im April vom WM-Führenden Jonathan Rea.

Erfolgsfaktor: Der Fahrer

Reiterberger ist zwar erst 21 Jahre alt, doch als Rennfahrer ist er enorm gereift. Und so ist er auch selbst ein wesentlicher Faktor für seinen Erfolg. „Er hatte immer schon sehr viel Talent – daran habe ich noch nie gezweifelt. Aber er ist reifer und erwachsener geworden. Und zwar auf und neben der Rennstrecke“, erklärt sein langjähriger Teamchef Daemen. „Er hat sich über den Winter intensiv auf die Saison vorbereitet, hat viel Sport getrieben und achtet auch auf Aspekte wie die Ernährung und ähnliches. Er hat gelernt, wie er unseren Ingenieuren Feedback geben muss, damit sie das Bike optimal für ihn abstimmen können. Zudem geht er die Rennen anders an: Er fährt nun oft sehr taktisch, was er früher nicht gemacht hat. Er ist zwar noch nie kopflos einfach drauf los gefahren, aber jetzt taktiert er immer häufiger. Während andere vom Start bis ins Ziel Vollgas geben, teilt er sich die Rennen sehr gut ein. Er fährt auch mal zehn Runden kontrolliert hinterher und greift dann am Schluss richtig an. Markus ist einfach in allen Aspekten ein noch besserer Fahrer geworden.“

Und wie beurteilt Reiterberger seine Entwicklung selbst? „Als Fahrer lernt man in jeder Runde etwas dazu. Man kann sich immer weiter verbessern und ich habe glücklicherweise sehr viel dazu gelernt“, sagt er. „Auf jeder Rennstrecke habe ich weitere neue Erkenntnisse gewonnen, welche Linien ich fahren muss und wie ich mich noch um ein paar Zehntel verbessern kann. Ich habe auch bezüglich der Renntaktik viel gelernt. Das hat mich als Fahrer weitergebracht und ich denke, das war auch ein entscheidender Grund, warum wir Meister geworden sind.“

Erfolgsfaktor: Das Team

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist für Reiterberger die Arbeit seines Van Zon-Remeha-BMW Teams. Die Mannschaft von Werner Daemen und der Fahrer bilden seit Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft – und Reiterberger weiß, dass er sich auf seine Jungs in der Box verlassen kann.

„Das Team ist einfach super aufgestellt und leistet bei jedem Rennen fantastische Arbeit“, bestätigt „Reiti“. „Wir konnten das Bike immer perfekt abstimmen – und das sogar trotz der Zusatzgewichte, die wir zuladen mussten. Es ist einfach immer ein großartiges Teamwork und jeder gibt sein Bestes. Das ist auch ein Grund dafür, warum wir so erfolgreich sind.“

„Wir ziehen alle an einem Strang, und das merkt der Fahrer. Und er ist gleich noch einmal schneller, wenn er weiß, dass alle im Team hinter ihm stehen“, ergänzt Daemen.

Erfolgsfaktor: Der Support

Der Support aus München hat für Reiterberger und Daemen ebenfalls wesentlichen Anteil am Erfolg. Van Zon-Remeha-BMW wird umfassend von BMW Motorrad Deutschland und BMW Motorrad Motorsport unterstützt. „Das war entscheidend für uns. Nur mit einer solchen Unterstützung kann man in einer Meisterschaft wie der IDM erfolgreich sein“, betont Teamchef Daemen. „Wir haben uns bereits im September 2014 zusammengesetzt und unsere Ziele für 2015 formuliert. Dank des Supports konnten wir schon im November und Dezember mit der konkreten Vorbereitung beginnen – und so sind wir im Frühling bestens aufgestellt in die neue Saison gestartet. Die Zusammenarbeit mit München ist hervorragend: Wenn wir etwas brauchen, wird uns sofort geholfen.“

An den Rennwochenenden selbst ist immer ein Ingenieur von BMW Motorrad Motorsport vor Ort. „Das ist enorm wichtig für uns, zum Beispiel bei der Abstimmung der Elektronik. Wir haben bei jedem Rennen Top-Leute aus München an der Strecke und die Zusammenarbeit ist super. Das ist auf jeden Fall auch ein ganz wichtiger Faktor“, so Reiterberger.

Ein Rennwochenende steht für Reiterberger und sein Team in der IDM noch aus: das Saisonfinale vom 25. bis 27. September auf dem Hockenheimring. Dort will der frischgebackene Champion seine Siegesserie fortsetzen.

Doch zuvor geht es für „Reiti“ erst einmal gemeinsam mit BMW MOTORRAD France Penz13.com auf die Langstrecke. Am kommenden Samstag (22. August) steht mit dem Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben der dritte Lauf zur FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft 2015 (EWC)an, am 19./20. September endet die EWC-Saison mit dem prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen „Bol d’Or“ im südfranzösischen Le Castellet.

Links