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BMW Motorrad Motorsport
News

Suzuka, Japan, 29.07.2015, FIM Endurance World Championship (EWC)

Starkes Suzuka-Debüt

Beim ersten Auftritt überzeugt

Das BMW MOTORRAD France Team Penz13.com überzeugte bei seinem Debüt bei den eng umkämpften „Suzuka 8 Hours“. Der Klassiker markierte den zweiten Lauf zur FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft 2015 (EWC). Markus Reiterberger, Bastien Mackels und Tommy Bridewell boten der starken Konkurrenz aus Japan mit ihrer #13 BMW S 1000 RR Paroli. Sie gehörten zu den besten Stammteams aus der EWC, bis sie zur Rennhalbzeit das nötige Glück verließ. Doch die japanischen BMW Teams sorgten dafür, dass die BMW S 1000 RR als mit Abstand bestes europäisches Motorrad ins Ziel kam.

Klassiker mit Starbesetzung

Die „Suzuka 8 Hours“, die in diesem Jahr zum 38. Mal ausgetragen wurden, sind für die japanischen Hersteller das wichtigste Rennen des Jahres. Entsprechend gehen sie jedes Mal mit reinrassigen Werksteams an den Start und die Motorräder sind hochkarätig mit Starpiloten aus der MotoGP und anderen Weltmeisterschaften besetzt. Das Acht-Stunden-Rennen wird als Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft gewertet, die EWC-Stammteams bilden jedoch nur einen Teil des Starterfeldes. Dazu kommen viele Mannschaften aus der MFJ Superbike All Japan Road Race Championship (MFJ) sowie die genannten japanischen Werksteams.

2015 haben insgesamt 84 Mannschaften für den Marathon auf dem „Suzuka Circuit“ genannt, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Startaufstellung umfasst laut Reglement 70 Startplätze, die in den Qualifyings vergeben werden.

Das BMW MOTORRAD France Team Penz13.com gab in diesem Jahr sein Suzuka-Debüt. Weder Reiterberger noch Mackels kannten die japanische Strecke, und auch die Mannschaft „Penz13“ betrat in Suzuka Neuland. Doch das Team um den früheren Rennfahrer Rico Penzkofer lieferte eine beeindruckende Suzuka-Premiere ab. Die Piloten gewöhnten sich schnell an die schwierige Strecke und die Techniker erarbeiteten gemeinsam mit den Experten von BMW Motorrad Motorsport die passende Abstimmung für die #13 BMW S 1000 RR.

An der Spitze mitgemischt

In den Qualifyings gehörten Reiterberger, Bridewell und Mackels konstant zu den schnellsten permanenten EWC-Teams. Das Trio sicherte sich als zweitbeste Crew im Reigen der fest eingeschriebenen EWC Teams den 14. Startplatz. Im Rennen selbst zeigte die Mannschaft eine überzeugende Jagd nach vorn. Bridewell fuhr den ersten Stint und verbesserte sich auf den siebten Rang, ehe er die #13 RR an Reiterberger übergab. Dieser machte noch eine Position gut und brachte das BMW MOTORRAD France Team Penz13.com auf den sechsten Rang. Damit war es das beste europäische Team inmitten der stark besetzten japanischen Werksmannschaften – und das beim Debüt.

In einem Langstreckenrennen, das Mensch und Maschine alles abverlangt, braucht man jedoch auch eine Portion Glück. Eben dieses Glück verließ das Team leider. Nach einem Problem mit dem Kraftstoffsystem und einem Sturz von Mackels entschied sich die Mannschaft, das Rennen auf Rang 47 liegend aufzugeben. Denn der Abstand auf die Punkteränge war zu groß geworden. Auch wenn die Enttäuschung zunächst groß war, kann das Team insgesamt mit seinem Auftritt zufrieden sein.

„Das ist die Langstrecke. Wir sind nicht die einzigen, die vorzeitig ausgeschieden sind. Das gehört im Rennsport dazu“, sagte Teamchef Penzkofer. „Bis dahin ist es wirklich super gelaufen. Wir haben gezeigt, was wir können.“ Und Bridewell ergänzte: „Das Wochenende war gut, die Pace extrem stark. Mit meinem Start-Stint bin ich zufrieden. Ich bin bis auf Platz sieben nach vorn gekommen – was viel stärker und mehr ist, als alle erwartet haben.“

BMW S 1000 RR bestes europäisches Bike

Nach dem Ausscheiden des BMW MOTORRAD France Teams Penz 13.com hielt die Mannschaft von CONFIA Flex Motorrad39 die Flagge von BMW hoch und sorgte dafür, dass die BMW S 1000 RR als mit Abstand bestes europäisches Motorrad ins Ziel kam. Das Team gehörte zu den Mannschaften aus der MFJ, die in Suzuka an den Start gingen. Die Stammpiloten Daisaku Sakai und Shinya Takeishi wurden durch Takatoshi Onishi verstärkt. Das Trio belegte als bestes BMW Team den 15. Rang.

Ein weiteres MFJ-Stammteam, das in Suzuka an den Start ging, war das Team Tras 135HP. Die Piloten Yuuta Kodama und Koji Teramoto bekamen Unterstützung durch einen echten Langstreckenexperten, den Spanier Pedro Vallcaneras. Sie kamen mit ihrer BMW S 1000 RR auf dem 17. Rang ins Ziel. Die Mannschaft von Vital Spirit Shark Energy & Sakura Advance (T. Sato / M. Ota) erreichte mit Platz 30 das Ziel.

Platz vier in der Superstock-Klasse

In der Superstock-Klasse traten die EWC-Stammpiloten Marco Nekvasil und Hayato Takada mit der #48 BMW S 1000 RR des Teams YMGN with MCRacing an. Sie teilten sich den Sattel ihrer RR Ryosuke Katahira ab. Das Trio kam auf einem guten 29. Gesamtrang ins Ziel und belegte damit den vierten Platz in der Superstock-Klasse (EWC STK). Platz sieben in dieser Kategorie ging an das BMW Team 3601MotorSports + Samurai Factory mit dem Fahrertrio Yasutomi/Murata/Honda (43. Rang der Gesamtwertung.

Als nächstes macht die Langstrecken-WM in Deutschland Station, bei den „8 Hours Oschersleben“ am 22. August.

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