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BMW Motorrad Motorsport
News

München, Deutschland, 30.11.2016, BMW Motorrad Race Trophy

Beste Momente mit der RR

Erfolgreiche BMW Piloten und ihre bisher besten Momente mit der RR

Rund um den Globus sind die BMW Piloten mit der BMW S 1000 RR in zahlreichen internationalen und nationalen Championaten erfolgreich. Siege, Podien und Titel – Gelegenheit zum Feiern gibt es oft. Doch was waren die ultimativ besten Momente, die die BMW Racer mit ihrer RR bisher erlebt haben? Wir haben uns in der BMW Motorrad Motorsport Community umgehört.

Road Racer Ian Hutchinson hat 2016 in seiner ersten Saison auf der BMW S 1000 RR und mit Tyco BMW zahlreiche große Momente erlebt: Siege bei den großen Straßenrennen ebenso wie in der Superstock-Klasse der British Superbike Championship (BSB).

Über seine besten Momente auf der RR sagt „Hutchy“: „Einer davon war ganz sicher der Sieg beim North West 200. Es ist sehr schwierig, dort den Sieg zu holen. Deshalb hat es sich großartig angefühlt, mit der BMW beim North West zu gewinnen. Dann natürlich die Isle of Man TT. Einfach jeder Sieg bei der TT ist großartig. Und dann zum Ulster Grand Prix zu kommen und dort mit der BMW drei Rennen zu gewinnen. Dazu kommen meine Siege in der BSB. Der Sieg in Cadwell Park war für mich etwas ganz Besonderes, weil ich dort seit sechs Jahren nicht mehr gefahren bin. Es ist vielleicht eine der schwierigsten Rennstrecken in Großbritannien – und ich habe das Rennen dort gewonnen. Von daher waren alle auf ihre ganz eigene Art großartige Siege.“

In der MOTUL FIM Superbike Weltmeisterschaft (WorldSBK) beendete der Spanier Jordi Torres (Althea BMW Racing Team) seine erste Saison mit der RR als Gesamtsechster und damit als bester Pilot eines Privatteams. Torres benennt die Rennen in Imola, Laguna Seca und auf dem Lausitzring als seine bisher besten Momente auf der RR: „In diesen Rennen ist es uns gelungen, 100 Prozent herauszuholen und ich bin vom Start bis ins Ziel am Limit gefahren. Das ist sehr schwierig. Ich habe diese Rennen sehr genossen, und wir waren dicht dran, unseren ersten Podiumsplatz mit der RR zu holen. Das ist sehr befriedigend, nicht nur für mich, sondern für das ganze Team, das so hart arbeitet. Es war ein Zeichen, dass wir uns Schritt für Schritt weiter verbessern und immer näher an die Spitze aufschließen.“

Titel, Podien und eine besondere Pole

Der Tscheche Michal Prášek muss ebenfalls nicht lange überlegen, wenn es um seine besten Momente auf der RR geht. Gemeinsam mit dem Rohac and Feijta motoracing team hat er 2015 und 2016 den Titel in der Superstock-Klasse der Alpe Ariad Road Racing Championship (AARR STK) gewonnen. Und das, obwohl im Herbst 2014 überhaupt nicht klar war, ob er überhaupt je wieder Rennen fahren kann, nachdem er sich bei einem Unfall in Brünn schwere Bein- und Lungenverletzungen zugezogen hatte. „Als wir dann direkt im Jahr darauf, 2015, den Titel gewonnen haben, war dies definitiv einer der besten Momente meiner Rennsportkarriere. 2016 wollten wir den Titel wieder gewinnen. Und das ist uns gelungen. Es war großartig.“

Für den Superbike-Champion der Alpe Adria Road Racing Championship (AARR SBK), Lukáš Pešek, waren alle Siege, die er mit dem Team von IVR BMW Motorrad CSEU in der AARR SBK gefeiert hat, wunderbare Momente. Der Tscheche nennt aber noch ein weiteres Erlebnis: Als er mit dem Penz13.com BMW Motorrad bei den 8 Stunden von Oschersleben als Dritter auf dem Podium der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) stand. Pešek: „Es war mein erstes Podium überhaupt in der Endurance World Championship, und es war einfach magisch!“

Kenny Foray, der mit dem Tecmas Racing Team Gesamtzweiter in der French Superbike Championship (FSBK) wurde und gemeinsam mit Pešek auf der #13 BMW S 1000 RR in der EWC fuhr, erlebte in der vergangenen Saison viele schöne Momente. „Aber einer war wirklich etwas ganz Besonderes: Das war in der Qualifikation für die 24 Stunden von Le Mans in der EWC“, erinnert sich der Franzose. „Am Tag zuvor hatten wir mit den Ingenieuren zusammengesessen und versucht, eine gute Abstimmung für das Qualifying zu erarbeiten. Nach der ersten Qualifikation kam unser Teamkollege Mathieu Gines zurück an die Box und sagte: ‚Wow, das Bike ist unglaublich.’ Als ich dann auf die Strecke gegangen bin, war mein Gefühl einfach: wow, wow, wow. Wir konnten jeweils nur drei Runden fahren, weil im Qualifying nur ein Reifensatz für alle drei Fahrer zur Verfügung steht, aber es war einfach ein unglaublich tolles Feeling. Ich wollte diesen Moment für immer festhalten, weil er wirklich etwas Besonderes war. Als ich zurück an die Box kam, hatte ich ein breites Lächeln im Gesicht. Und dann haben wir auch noch die Pole Position geholt. Das war fantastisch.“

Nicht auf der BMW S 1000 RR, aber mit der Power der RR haben Pekka Päivärinta und Kirsi Kainulainen in dieser Saison ihren bisher größten gemeinsamen Erfolg gefeiert. In ihrem mit einem BMW S 1000 RR Motor angetriebenen Gespann haben sie sich den Weltmeistertitel in der FIM Seitenwagen-Weltmeisterschaft (SWC) gesichert. Ihr bester Moment: Natürlich, als sie in Donington beim Finale als Weltmeister ins Ziel kamen. Und ihre Gefühle in diesem Moment? „Ich hatte die Chance und ich habe es geschafft. Was für eine Erleichterung“, dachte sich Kainulainen, als sie als erste Frau der Geschichte einen WM-Titel im Straßenrennsport gewonnen hatte. Und Päivärinta: „Wir sind es tatsächlich! Wir sind die Weltmeister.“

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