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BMW Motorrad Motorsport
News

Jerez de la Frontera, Spanien, 26.10.2016, BMW Motorrad Race Trophy

Familientreffen in Jerez

BMW Racer beim BMW Motorrad Motorsport Media Track Test in Spanien

Der BMW Motorrad Motorsport Media Track Test ist in jedem Jahr ein Highlight. Zum einen für die internationalen Medienvertreter, die die seltene Gelegenheit haben, reinrassige Rennmaschinen zu testen, zum am anderen für die BMW Fahrer und Teams aus den verschiedenen Serien, für die diese Veranstaltung zu einem echten Familientreffen wurde.

In diesem Jahr fand der Test in Jerez de la Frontera im Süden Spaniens statt. 32 Journalisten aus 18 Ländern von Kanada bis Russland waren der Einladung gefolgt. Im Vergleich mit dem Serienmotorrad konnten sie mit fünf verschiedenen BMW Rennmotorrädern auf die legendäre Rennstrecke in Andalusien gehen und so die vielen unterschiedlichen Facetten des weltweiten Engagements von BMW Motorrad Motorsport aus erster Hand kennenlernen.

Nach dem „Warmfahren“ mit einer serienmäßigen BMW S 1000 RR begann der Test mit der RR des Graphbikes Easyrace SBK Teams, mit der Maximilian Scheib in der FIM CEV Superbike European Championship (CEV) Gesamtzweiter wurde und mit der er kurz zuvor auf gleicher Strecke einen sensationellen Sieg im FIM Superstock 1000 Cup (STK1000) gefeiert hat. Weiter ging es mit der Tyco BMW S 1000 RR, mit der Ian Hutchinson beim North West 200, bei der Isle of Man TT sowie beim Ulster Grand Prix zu Siegen und Rekorden gefahren ist. Darauf folgte die titelgekrönte RR von STK1000-Champion Raffaele De Rosa aus dem Althea BMW Racing Team. Als nächstes konnten die Medienvertreter die RR des Penz13.com BMW Motorrad Teams aus der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) testen, die bei den 24 Stunden von Le Mans auf der Poleposition stand und bei den 8 Stunden von Oschersleben auf das Podium fuhr. Abgeschlossen wurde der Test mit dem reinrassigen Superbike, mit dem die Althea BMW Racing Team Piloten Jordi Torres und Markus Reiterberger in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft (WorldSBK) antreten.

Dabei bekamen die Medienvertreter die Maschinen von den Piloten höchstpersönlich erklärt: Torres, Reiterberger, Hutchinson, De Rosa, Penz13.com-Pilot Kenny Foray und Scheib waren alle nach Jerez gekommen, um beim Track Test dabei zu sein. Sie hatten dabei die seltene Gelegenheit, als große BMW Familie Zeit miteinander zu verbringen. Markus Reiterberger zum Beispiel war häufig beim Penz13.com Team anzutreffen, mit dem er 2014 und 2015 in der EWC fuhr. In der Tyco BMW Box erklärte Ian Hutchinson im Detail die Geheimnisse seiner Road-Racing-Version der RR. De Rosa sah sich unter anderem die Langstrecken-RR aus nächster Nähe an, Torres und Foray unterhielten sich über die Unterschiede von WorldSBK und EWC und Maxi Scheib lief von Box zu Box, um die anderen BMW Teams und ihre Maschinen näher kennenzulernen.

PS-Gespräche unter BMW Racern

„Es war sehr interessant, denn wir haben unsere Bikes miteinander verglichen“, sagte Torres. „Meine WorldSBK-Maschine ist komplexer und schwieriger zu fahren, dafür schneller. In ihr steckt die meiste Weiterentwicklung, und es ist auch für die Journalisten klasse zu sehen, welche Stufen es im Rahmen der jeweiligen Serien-Reglements in der Rennentwicklung gibt.“

Hutchinson nutzte die Gelegenheit ebenfalls und schaute in jede Garage: „Das Tolle, war, dass ich mir die ganzen anderen Bikes aus den verschiedenen Serien anschauen und mit den Teams darüber sprechen konnte, welche Ideen sie für die Abstimmung gefunden haben.“

Der Franzose Foray trat in dieser Saison mit zwei verschiedenen RR an: mit der Langstrecken-Version in der EWC und mit der Superbike-Version, mit der er in der Französischen Superbike-Meisterschaft (FSBK) einige Siege gefeiert hat. Auch er genoss die Zeit mit seinen BMW Kollegen: „Ich kenne ein paar der anderen Jungs, aber es war klasse, mit Hutchinson und Torres zu fachsimpeln, die aus ganz anderen Meisterschaften kommen – vor allem mit Hutchinson, denn Road Racing ist etwas ganz anderes als das, was wir machen. Es war sehr interessant, über die Unterschiede der Bikes zu sprechen, und auch darüber, wie unterschiedlich unsere Herangehensweisen an Rennen sein können.“

Maximilian Scheib hat in dieser Saison mehrfach für Aufsehen gesorgt, mit seinen Erfolgen in der CEV und nicht zuletzt mit seinem FIM STK1000-Sieg in Jerez. Entsprechend war der junge Chilene beim Familientreffen ein gefragter Gesprächspartner. Und er selbst freute sich, einige seiner erfolgreichen Kollegen kennenzulernen: „Es ist großartig, dass ich hier dabei sein kann. Ich kann mit all den anderen Piloten sprechen, die ich ja sonst nie treffe, weil wir in verschiedenen Serien fahren. Es sind alles richtig nette Jungs.“

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