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BMW Motorrad Motorsport
News

Lausitzring, 12.09.2014, Superbike IDM / Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

BMW Motorrad Race Trophy: Markus Reiterberger zeigt Martin Tomczyk die RR Performance

Historische Premiere: Seit 25 Jahren teilen sich Motorräder und Rennwagen erstmals ein Rennwochenende

Vor dem achten Lauf der IDM-Saison 2014 zeigte VanZon-Remeha BMW Rennfahrer Markus Reiterberger seinem Vierrad-Kollegen Martin Tomczyk aus dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), was seine S 1000 RR drauf hat. Der DTM-Meister des Jahres 2012 tauschte seinen BMW M4 DTM für einige schnelle Runden gegen eine serienmäßige BMW S 1000 RR mit 193 PS. Der amtierende Superbike IDM Meister Reiterberger zeigte Tomczyk auf seiner über 200 PS starken Rennmaschine den Handlingkurs des Lausitzrings. Anlass für den Fahrzeugtausch war eine Premiere: erstmals seit 25 Jahren teilten sich Motorräder und Rennwagen beim gemeinsamen Rennwochenende von IDM und DTM eine Veranstaltung.

Familientreffen der BMW Markenkollegen am Lausitzring

Am Lausitzring kam es also zum „Familientreffen“ zwischen den BMW Motorrad Fahrern in der IDM und ihren Markenkollegen in der DTM. Nach der Fahrt auf zwei Rädern ließ es sich Reiterberger nicht nehmen, bei Tomczyk im BMW M4 DTM Safety Car für eine Taxifahrt Platz zu nehmen. Im Anschluss erhielt der Motorrad-Profi zudem eine fachkündige Führung durch die BMW Team Schnitzer Box und Einblicke in die Technik des BMW M4 DTM.

Reiterberger im Interview: „Die Fahrt im BMW M4 DTM Safety Car hat wirklich viel Spaß gemacht. Im Regen kann man besonders gut driften.“ Reiterberger kommentiert: „Martin hat sich auf dem Motorrad sehr gut geschlagen. Er saß auf dem Serienmotorrad mit Serienreifen, während ich mit meiner Rennversion mit Regenreifen gefahren bin, aber er hat sehr gut mit mir mitgehalten. Die Fahrt im BMW M4 DTM Safety Car hat wirklich Spaß gemacht. Mit so einem Auto kann man im Regen besonders gut driften. Mit dem Motorrad geht das bei diesen Bedingungen leider nicht, denn da liegt man schnell auf der Nase. Und Martin hat das Auto schön um die Kurven geworfen, das war klasse. Die Boxenführung zum Abschluss war sehr interessant. Es war beeindruckend, die Technik des BMW M4 DTM hautnah zu erleben.“

Actionreiches Erlebnis für Martin Tomczyk auf der S 1000 RR

Martin Tomczyk ergänzt: „Es hat sehr großen Spaß gemacht die S 1000 RR auszuprobieren, auch wenn ich mich zunächst etwas überwinden musste, mich voll und ganz der Technik dieses Motorrads anzuvertrauen und mich ans Limit heranzutasten. Denn das Bike, das ich gefahren bin, ist ein reinrassiger Supersportler. Diese Motorräder sind mit Traktionskontrolle und ABS ausgestattet, aber sie haben eben zwei Räder weniger als das, was wir gewohnt sind. Mit dem BMW M4 DTM Safety Car habe ich dafür dann richtig Gas gegeben. Markus war ein super Beifahrer. Aber ein Motorradfahrer ist ohnehin immer am Limit, deshalb hat er es genossen. Es war auch sehr interessant zu erfahren, wie es für ihn ist, mit dem Rennmotorrad über den Lausitzring zu fahren. Die Bodenwellen merkt man mit dem Motorrad noch viel mehr, man spürt jeden Schlag direkt. Dementsprechend ist es in den Kurven in der extremen Schräglage schwieriger, anzubremsen und heraus zu beschleunigen. Da haben wir es mit vier Rädern doch noch etwas besser.“

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